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Ostprignitz-Ruppin Herabstufung von Landesstraßen droht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Herabstufung von Landesstraßen droht
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18:00 18.09.2017
Auch zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt Segeletz bestehen noch unterschiedliche Ansichten, die Seitenbereiche betreffend. Die Gemeinde Wusterhausen wünscht sich für ihren Ortsteil einen Weg, den Radfahrer und Fußgänger gefahrlos nutzen können. Quelle: Wolfgang Hörmann
Segeletz

Vor der nächsten Sitzung der Wusterhausener Gemeindevertreter am 10. Oktober läuft die Vorbereitung in den Fachausschüssen. Dazu gehört, dass sich die Mitglieder auch damit beschäftigen, wie sich die Gemeinde zu Vorhaben des Landesbetriebs Straßenwesen verhält. Die Behörde plant die Erneuerung der Bundesstraße 5 in der Ortslage Segeletz und die Herabstufung der Landesstraßen 142 – sie führt unter anderem durch Sechzehneichen, Tornow und Tramnitz und Brunn – sowie der Landesstraße 166. Betroffen wären hier auch Läsikow und Nackel sowie weiterführend Gemeinden in Richtung Friesack.

„Der Landesbetrieb in Kyritz stellt die überregionale Bedeutung beider Verbindungen in dem Bereich infrage. Wir sehen das anders“, sagt Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank. Damit befindet sich er sich in Übereinstimmung mit den Mitglieder des Bau- und Ordnungsausschusses, die sich bei ihrer vergangenen Sitzung bereits gegen eine Herabstufung aussprachen.

Ämter Friesack und Temnitz sollen in den Protest eingebunden werden

Gerade die Landesstraße 142, die in Stolpe auf den Zubringer zur Autobahn mit Auffahrt bei Herzsprung mündet, habe sehr wohl Verkehr aufzunehmen, der nicht aus lokalem Aufkommen stamme, bekräftigt der Bürgermeister. „Wir haben bei Tornow mit der Pilzfarm, die vor einer Erweiterung steht, einen wichtigen Wirtschaftsbetrieb, dazu drei Biogasanlagen zur Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Wohnstätte der Stephanus-Stiftung in Heilbrunn in Verbindung mit einem wichtigen landwirtschaftlichen Betrieb, ist ebenfalls nicht außer Acht zu lassen“, so Blank.

Was geplante Veränderungen zur Trägerschaft der Landesstraße 166 betrifft, so wollen die Wusterhausener den Kontakt zu den benachbarten Amtsverwaltungen von Temnitz und Friesack suchen, um ein einheitliches Vorgehen gegen eine Herabstufung zu erreichen. Sie würde bedeuten, dass die Unterhaltung der Straßen nicht mehr der Landesbehörde unterliegt, sondern dem Landkreis oder eventuell sogar den Kommunen.

Auch zur Erneuerung der B 5 im Ortsteil Segeletz gehen die Ansichten zwischen Gemeinde und Landesbetrieb auseinander. Knackpunkt ist hierbei, ob es einen Extra-Geh/Radweg geben soll oder nur eine Fahrbahnmarkierung, die den Radlern ihren Platz zuweist, ähnlich wie es in Ribbeck der Fall ist. Letztere Variante lehnt die Gemeinde ab. Auch zu Fragen, die mit dem Busverkehr zusammen hängen – Segeletz ist Standort eines Fahrgastgewerbes – gibt es seitens der Gemeinde noch der Gesprächsbedarf.

Von Wolfgang Hörmann

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