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Ostprignitz-Ruppin Herbstputz zum Sternchenfest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Herbstputz zum Sternchenfest
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00:17 16.11.2016
Andreas Schulz freut sich über das Gerätehaus. Quelle: Cornelia Felsch
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Bechlin

Früh am Morgen – noch vor der vereinbarten Zeit – rückten die ersten Bechliner am Sonnabend bereits dem Eichenlaub auf dem Kirchplatz zu Leibe. Das zehnte Sternchenfest steht am 4. Dezember bevor – für den Förderverein und die Kirchengemeinde ein guter Grund, die Parkanlage rund um das alte Gotteshaus zu verschönern. Dort ist in den vergangenen Jahren viel passiert. „Ich kann mich noch genau an das erste Sternchenfest erinnern“, sagt Andreas Schulz vom Förderverein Dorfkirche Bechlin. „Damals war hier noch alles zugewachsen und die alten Grabmale waren nicht zu sehen.“

Dass Kirche und Park mittlerweile zu einem zentralen Treffpunkt der Bewohner geworden sind und auch viele interessierte Touristen den Ort besuchen, das freut den engagierten Bechliner besonders. Auch die Fontanegesellschaft reiste bereits mit einem Bus an, um dem historischen Ort einen Besuch abzustatten. „Wir freuen uns in diesem Jahr besonders auf das Sternchenfest, weil wir schon so viel erreicht und so lange durchgehalten haben“, sagt Andreas Schulz vom Förderverein Dorfkirche Bechlin. Das 10. Sternchenfest soll besonders schön werden. Die Bläsergruppe der Kreismusikschule wird für weihnachtliche Stimmung sorgen und auch der Nikolaus wird nicht auf sich warten lassen. Allerdings sind die Organisatoren noch auf der Suche nach einem Chor, der mit weihnachtlichen Liedern zum Gelingen des Abends beitragen möchte. Andreas Schulz ist dennoch zuversichtlich. Ein neu angefertigtes Schild soll am 4. Dezember an der Bechliner Chaussee auf das Ereignis aufmerksam machen.

Zahlreiche Einwohner packten auf dem Kirchplatz mit an. Quelle: Cornelia Felsch

Die Bechliner Gemeinde ist in den vergangenen Wochen auch einem anderen Ziel näher gekommen. Sie braucht einen neuen Gemeinderaum , da das alte Gemeindehaus schon vor Jahren verkauft wurde. Ab Januar des kommenden Jahres kann die Gemeinde das Haus nicht mehr nutzen und hofft, dass im Turm ein neuer Raum entstehen kann. Noch lagern dort aber Baumaterial und vielerlei Geräte, die allerdings demnächst in einem Geräteschuppen verschwinden sollen. Dieser steht bereits hinter der Kirche. Auf Wunsch der Unteren Denkmalschutzbehörde aus feinem Lärchenholz gebaut – passend zur neuen Holzverkleidung des Turmes. Stolz zeigt Andreas Schulz auf das Gebäude, das nach alter Bauweise mit Holzzapfenverbindungen errichtet wurde und auf einem stabilen Fundament steht. Noch fehlt allerdings eine verschließbare Tür.

Rund 10 000 Euro mussten die Bechliner für das Gerätehaus aufbringen. „Wir hatten auch darüber nachgedacht, den Schuppen in Eigenleistung zu bauen, aber das hätten wir nicht gestemmt“, sagt Andreas Schulz und greift wieder zu seiner Harke.

Von Cornelia Felsch

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