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Herzberg: Friedhofsmauer wird saniert

Die Finanzierung steht Herzberg: Friedhofsmauer wird saniert

Nachdem das Potsdamer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Oktober angekündigt hatte, die Sanierung der Herzberger Friedhofsmauer mit 15 000 zu unterstützen, stand die Gemeinde unter Zugzwang. Sie musste das Vorhaben mit 5000 Euro unterstützen. Dafür haben die Gemeindevertreter sich jetzt ausgesprochen.

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Bereit zum Wiederaufbau: Feldsteine vor der Kirche.

Quelle: :Geisler

Herzberg. Die Herzberger Friedhofsmauer kann weiter saniert werden. Die Herzberger Gemeindevertreter beschlossen einstimmig, dass die Gemeinde einen Eigenanteil von 5000 Euro leisten wird. Schon im Oktober hatte das Potsdamer Ministerium angekündigt, den Wiederaufbau der Westmauer an der B 167 und die Sanierung der Ostmauer mit 15000 zu unterstützen. Doch auch die Gemeinde musste Geld dazugeben, um das Gesamtprojekt zu stemmen. „Es wäre einfach schade gewesen, dieses Fördergeld flöten gehen zu lassen“, sagte Bürgermeisterin Michaela Wolff. Um den Eigenanteil überhaupt leisten zu können, verschoben die Herzberger die eigentlich geplante Reparatur eines Gehwegs.

Insgesamt wird das Vorhaben 31600 Euro kosten – weiteres Geld kommt unter anderem aus der Friedhofsrücklage. Der Auftrag zum Wiederaufbau und zur Sanierung der Mauer sei schon an ein Unternehmen aus der Region vergeben, sagt Pfarrer Ulrich Baller. Sobald das Wetter es zulässt, sollen die Arbeiten beginnen. Baller wagt derzeit noch keine Prognose, wann die Mauer an der Westseite wieder steht. „Die großen Feldsteine zu bewegen, ist eine aufwändige Sache“, sagt er. Weil die Mauer an der Westseite so marode gewesen war, war ein Teil abgebaut worden. Die Steine lagern seit längerem vor dem bereits sanierten Portal der Südmauer.

Offen ist derzeit noch, wie mit einem kleinen Teil des Friedhofsgeländes umgegangen wird, das der Gemeinde gehört. Möglich wäre, dass die Kirche dieses Teilstück kauft oder pachtet. „Es wird wohl auf einen Nutzungsvertrag rauslaufen“, sagt Bürgermeisterin Wolff.

Von Frauke Herweg

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