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Ostprignitz-Ruppin Herzberger Trödelmarkt mit neuem Rekord
Lokales Ostprignitz-Ruppin Herzberger Trödelmarkt mit neuem Rekord
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00:17 06.04.2016
Gutes Wetter, gute Laune, gute Käufe. Quelle: Regine Buddeke
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Herzberg

So voll war es noch nie. Nicht nur, dass der Platz voll war, auch weit vor dem eingezäunten Gelände, bis zur B 167, reihte sich Tisch an Tisch mit Händlern, die sich die Gelegenheit des Trödelmarktes, der zweimal jährlich in Herzberg stattfindet, nicht entgehen lassen wollten. Bei traumhaftem Frühlingswetter fehlt es auch an Stöberlustigen und Schnäppchenjägern nicht – nicht nur Einheimische, sondern auch viele Berliner Autos säumen die Straßenränder. „Das hat sich rumgesprochen“, sagt Suzi Lestingi, die mit ihren Enkeln Louis und Lia gleich am Eingang steht – hinter einem Aufgebot an nostalgischen Puppen und modernem Spielzeug. In der Tat scheint der Herzberger Trödelbasar immer mehr zur festen Adresse zu werden. Thomas Stork, Streetworker und Jugendbetreuer bei der Initiative Jugendarbeit Neuruppin freuts. Seit Jahren organisiert er den Markt und bringt auch regelmäßig einige seiner Schützlinge zum Helfen mit. „Wir sind schon am Freitag angereist, zum Aufbauen“, erzählt er. Die Mädels hätten im Wohnwagen geschlafen, die Jungen durften kostenlos im Herzberger Hotel „Weißes Haus“ übernachten. „Wir hatten Kinoabend mit Lagerfeuer und Pizza – die Kids fanden es super“, erzählt er weiter. Am Sonnabend haben die Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahre gut zu tun. „Wir verkaufen Würstchen, Steaks, Kuchen, Bier, Cola, Kaffee – die volle Lotte“, schwärmt Stork von seiner Crew. Die Einnahmen gehen, wie auch die Standgebühren, in eine Jugendprojekt. „Die Kids wollen nach Hamburg ins Musical „Aladdin“ fahren“, erklärt der Streetworker und ist darüber mindestens genauso „happy“. Dass sich eine Rekordzahl an Ständen auf dem von der Baugenossenschaft Herzberg kostenlos zur Verfügung gestellten Gelände tummeln, freut ihn noch mehr. „Rekord – 82 Stände. Das ist der Oberhammer“, sagt er strahlend und hält einmal mehr das Partyzelt fest. Denn das ist der beinahe einzige Wermutstropfen – der Wind weht heftig. Ab und an kippt ein Stand um, oder leichte Ware muss gesichert werden. Dem Kaufrausch tut das keinen Abbruch. „Ich hab paar schöne Frühstücksteller gekriegt: fürn Appel und n Ei“, freut sich Eberhard Henschel aus Vielitz, der regelmäßig die Flohmärkte abklappert.

Catering bei den Kids der IJN. Quelle: Buddeke

„Nen Fünfer und mitnehmen“, sagt Samantha Stielow freundlich zu einer unschlüssigen Käuferin mit einem Brettspiel in der Hand. Die Herzbergerin ist regelmäßig beim Trödelmarkt dabei. Schon weil Tochter Lisa hier ihr altes Legospielzeug gut verkauft. Um dafür neues zu erstehen. Das schont die Haushaltskasse und den Platz im Kinderzimmer.

Von Regine Buddeke

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