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Herzberger feiern 650-Jähriges

Ritter auf Rasenmähern Herzberger feiern 650-Jähriges

Rasentreckerfahren ist fast so männlich wie Grillen. So war auch der Spaß-Parcours am Sonnabend bei der 650-Jahr-Feier in Herzberg männerdominiert. Zahlreiche Starter traten als Ritter auf den fahrbaren Untersätzen an. Dass indes auch die Frauen auf ihre Kosten kamen, dafür hatten die Organisatoren gesorgt.

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Ich will Spaß, ich geb Gas. Lars Magnus prescht ins Ziel.

Quelle: Regine Buddeke

Herzberg. Der Parcours hat es in sich. Über die Kipp-Rampe rollen, eine Lanze fürs Ringe-Stechen schnappen, Wende durch die Ritter-Waschanlage, Ringe entsorgen, dann durch den Slalom reiten und vor dem Ziel dem Wege­lagerer mit der Lanze einen Stoß versetzen, dass der Geselle ins Trudeln kommt. Das Ganze auf Zeit und ohne Fehlerpunkte. Lutz Engel und Sohn proben schon einmal im Trockendurchlauf. Später werden beide gegeneinander antreten – auf dem Rasentrecker.

Umzug rund um den christoverdächtig verhüllten Kreisverkehr

Das spaßige Event gehört zum fröhlichen Treiben auf der Festwiese, auf der die Herzberger am Wochenende ihre 650-Jahr-Feier begingen. Schon der Freitag war turbulent: Mit einem kunterbunten Festumzug ging es einmal durchs Dorf, rund um den christo-verdächtig verhüllten Kreisverkehr. Danach ging’s heiß weiter, mit Feuershow und Feuerwerk. Die Clowns Tacki und Noisly animierten die Kinder – die Feuershow wurde zur Mordsgaudi.

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Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Herzberg wird 650 und lässt es doppelt krachen. Mit einem Festumzug, Feuershow und Feuerwerk wird das Treiben am Freitag eröffnet – am Sonnabend stehen Spaß und Spiel auf dem Programm, etwa beim Rasentrecker-Geschicklichkeits-Parcours.

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Der eigentliche Kraftakt folgte Sonnabend. Um die 25 Teilnehmer ließen sich das Hauen und Stechen auf dem Rasentrecker nicht nehmen. Wer keinen eigenen hatte, durfte das Leihfahrzeug der Firma RHS steuern. „Gib Gaaas“, feuert Bürgermeisterin Angelika Wolff ihren Sohn Philipp an, der indes die Ruhe weg hat – Sicherheit geht vor. Der Papa ist da weniger zimperlich, am Ende siegt Torsten Wolff vor den Mitstreitern in Helm und Harnisch oder auch Burgfräulein-Schleier.

Lars Magnus, Chef des Heimatvereins, vergisst die Ringe und muss noch mal zurück. Der geballte Frust über die verlorenen Sekunden entlädt sich im finalen Lanzenstoß gegen die Strohpuppe. „Der hat seinen Mäher doch getunt“, ruft es aus der Menge angesichts des rekordverdächtigen Laufs von Lutz Engel. Fast hat er die Minutenmarke geknackt. Dagegen kann anfangs kaum einer anstinken, aber die Konkurrenz wächst. Platz drei geht an eine Frau – erstaunlich und erfreulich in dieser männerdominierten Disziplin.

Die Spanferkel waren schon am frühen Nachmittag verputzt

Nebenan auf der Wiese wird an anderer Front gekämpft. „Die beiden Spanferkel waren schon um 14 Uhr aus. Wir mussten notgrillen“, so Lars Magnus. Am Ende war alles verputzt – für den Vereinschef ein gutes Zeichen, auch wenn es erst am Nachmittag richtig voll auf dem Platz wurde. Das blieb auch im weiteren Verlauf so. Immerhin lockte abends DJ Bommel mit tanzbarer Musik. Zum Lachen gab es auch genug: Axel Kubiak alias Annemarie Finkel präsentierte Comedy vom Feinsten.

Von Regine Buddeke

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