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Hier klappt die Integration

Wuthenow Hier klappt die Integration

Da lachte die Sonne besonders im „Sonnenland“. Am Sonnabend wurde der zehnte Geburtstag der Kita in ASB-Trägerschaft gefeiert. Seitdem ist die Einrichtung auch Integrationskita – behinderte und nichtbehinderte Kinder spielen hier zusammen. Ein Konzept, das voll aufgeht und auch den Eltern gefällt.

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Ist glücklich und zufrieden mit der Kita „Sonnenland“ in Wuthenow: die Neuruppiner Zahnärztin Anja Paris.

Quelle: Peter Lenz

Wuthenow. Kinderlachen und Sonnenschein – könnte man das Geburtstagsfest im „Sonnenland“ im Neuruppiner Ortsteil Wuthenow umschreiben. Etwa 200 Geburtstagsgäste aus Wuthenow und Umgebung hatten sich am Samstag in der integrativen Kita „Sonnenland“ versammelt. Mitarbeiter, Eltern, Kinder und Dorfbewohner feierten den 10. Geburtstag der Kita in ASB-Trägerschaft.

Überall auf dem Gelände sah man fröhliche und lachende Kinder bei Malwettbewerben, der Tombola mit dem Glücksrad ,beim Kinderschminken oder den Darbietungen der Tanz- und Artistengruppe des Hortes Gildenhall. Eine Fotobox für lustige Bilder sowie Kutschfahrten waren weitere Höhepunkte .

Die schönsten Torten wurden prämiert, dann aber ebenfalls verspeist

Die schönsten Torten wurden prämiert, dann aber ebenfalls verspeist.

Quelle: Peter Lenz

ASB-Geschäftsführer Dietrich Werner erinnerte an die unruhige Zeit des Trägerwechsels vor zehn Jahren. So waren alle Mitarbeiter der vormals städtischen Kita in andere Einrichtungen gewechselt oder hatten andere Aufgaben übernommen. Aufgrund des baulichen Zustandes kam auch eine Sanierung nicht infrage – hier verständigte man sich darauf, die Baracke abzureißen und durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Und schließlich brachte der ASB auch sein bewährtes Konzept der Integrationskita mit nach Wuthenow. Die Leiterin der Einrichtung Doreen Bohn erinnert sich noch an den schwierigen Anfang, und wie dann nach und nach alles wuchs. Neues Personal musste gefunden und eingearbeitet werden, neue Strukturen und Arbeitsabläufe waren nötig. Und dann kamen auch immer mehr Kinder in die Einrichtung. Heute betreut die Kita 60 Kinder, darunter sechs mit einem integrativen Hintergrund.

Eine der Mütter, die Neuruppiner Zahnärztin Anja Paris erzählte uns, dass sie bereits ihr drittes Kind in dieser Einrichtung hat und eigentlich nur Gutes berichten könne. Sie schätzt die Großzügigkeit der Einrichtung, in der es zugleich so familiär zugehe. Dass ihre Kinder hier ganz normal mit behinderten Kindern spielen können, findet sie nur gut.

Von Peter Lenz

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