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Ostprignitz-Ruppin Hilfsgüter sind jetzt auf dem Weg nach Gambia
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hilfsgüter sind jetzt auf dem Weg nach Gambia
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00:18 28.01.2016
Seit vorigen Freitag wurde der Container in Neustadt vollgepackt. Mittlerweile wartet er in Hamburg auf die Verschiffung. Quelle: Matthias Anke
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Neustadt

Kleidung, Spielzeug, Schulutensilien und medizinische Gerätschaften, dazu ganze Krankenhausbetten: Das Hilfsgüterlager in Neustadt platzte nach einer gewaltigen Spendenbereitschaft vieler Menschen aus der Region für das westafrikanische Gambia längst aus allen Nähten. In den vergangenen Tagen nun konnte die Halle geräumt werden. Etliche fleißige Helfer füllten einen riesigen, rotbraunen Container. Am Montag wurde er auf den Weg nach Hamburg gebracht, um von dort am Freitag nach Gambia verschifft zu werden.

„Ich rechne mit einer Fahrtzeit von vier Wochen“, sagt Sabine Wroblewski aus Stüdenitz. Sie ist die Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam für Gambia“. Es ist der nun schon fünfte Hilfsgütertransport dieser Art, der unter ihrer Regie zustande kam. Den ersten Container schickte Sabine Wroblewski schon vor der Gründung des Vereins im Jahr 2005 los. „Damals hatte ich meinen Bausparvertrag aufgelöst und das damit finanziert”, erzählt sie. Es folgten im Namen des Vereins drei weitere Transporte, die mit dem Geld privater Spender bezahlt wurden. Was jeweils mit den weiteren Geldspenden passiert, wohin Krankenhausbetten, Verbandsmaterial, Decken, Bettwäsche, Handtücher, Gehhilfen, Rollstühle, Schulmöbel oder Schreibmaterial gelangen, überwacht Sabine Wroblewski stets selbst und berichtet anschließend über die Freude vor Ort. Wohl auch deshalb hat dieses regionale Gambia-Projekt so viel Erfolg seit nunmehr 15 Jahren.

Zuletzt mangelte dieses Mal aber am Geld für den Container, sonst hätte er schon voriges Jahr losgeschickt werden können. Erst im Herbst ging es einen großen Schritt voran: Die Tornower Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann übergab eine Spende in Höhe von 400 Euro. Das Geld stammt aus den Diätenerhöhungen für Bundestagsabgeordnete, die die Linke abgelehnt hatte. Stattdessen spenden die Abgeordneten das Geld seit Jahren für gemeinnützige Zwecke. Die entscheidende Lücke aber schloss am Ende laut Sabine Wroblewski eine große Gemeinschaftsspende über 1000 Euro. Sie kam aus der Apotheke des Kyritzers Guntram Peter.

Von Matthias Anke

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