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Ostprignitz-Ruppin Hochzeitsmesse in Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hochzeitsmesse in Wittstock
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00:17 15.02.2017
Ricarda Höftmann aus Pritzwalk an ihrem Stand für Brautmodenverleih. Sie organisierte auch die Modenschauen, bei denen sich die Besucher Anregungen holen konnten. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

„Flechten, modern, klassisch – Trend ist, was gefällt“, sagt Frisörin Maria Mayer, während sie eine festliche Frisur kreiert. Die Perlebergerin war am Sonntag zum ersten Mal bei der Hochzeitsmesse in der Stadthalle in Wittstock mit von der Partie. 16 Aussteller zeigten alles, was dazu gehört, um den schönsten Tag im Leben von Paaren wirklich unvergesslich zu machen. Im Mittelpunkt standen dabei drei Modenschauen, die Ricarda Höftmann aus Giesensdorf bei Pritzwalk mit mehreren Models organisiert hatte – festliche Outfits für Jugendliche, Brautmoden und schließlich festliche Mode für Hochzeitsgäste. Daneben ging es unter anderem um Ringe, Fotografie und Hochzeitstorten. Die Standesbeamtinnen Christiane Hamelow aus der Gemeinde Heiligengrabe und Katrin Gäde aus Wittstock präsentierten sich ebenso wie Pfarrerin Linda Jünger, die den Besuchern Fragen rund um Trauungen beantwortete.

Nicht nur für Paare

Das Angebot einer kleinen Beratung nutzten nicht nur Paare, die demnächst heiraten möchten, sondern auch solche, die bereits seit vielen Jahren verheiratet sind. „Wir feiern nächstes Jahr Goldene Hochzeit“, erzählte Elke Engemann aus Freyenstein. Auf der Schau wollte sie sich ein wenig inspirieren lassen.

Freyenstein habe sich zu einem beliebten Trauungsort gemausert, bestätigt Katrin Gäde. Besonders für Juni gebe es bereits mehrere Anmeldungen. „Manche kommen sogar aus Berlin, um dort zu heiraten“, sagt sie. Das sanierte Schloss und der Park würden gern angenommen. Dennoch können große Feste in Freyenstein auch eine Herausforderung sein. „Es gibt bei uns nicht genügend Unterkünfte für die Gäste“, meint Elke Engemann.

Zu Beginn der Schau um 12 Uhr waren zunächst nur wenige Gäste gekommen. Später wurde es etwas voller, auch wenn noch immer viel Platz in der Stadthalle frei blieb. „Wir verlieren uns hier“, fand Petra Puls vom Sonntagscafé in Jabel. „Ich würde mir wünschen, dass bei der nächsten Hochzeitsmesse noch mehr Anbieter aus der Region mit dazu geholt werden, zum Beispiel aus Kyritz oder Neuruppin. Ein Problem mit möglicher Konkurrenz sieht sie dabei nicht. Vielmehr sei es so, dass man sich dann ergänzen würde. Denn jeder Anbieter lege seinen Fokus auf andere Details, was die Sache für Besucher noch interessanter machen könne.

Die Hochzeitsmesse ist eigentlich eine gute Bekannte in Wittstock. Denn sie fand in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Allerdings habe im vergangenen Jahr eine Pause eingelegt werden müssen – notgedrungen, weil sich damals kein Brautausstatter fand, der eine Modenschau hätte präsentieren können, sagt Detlef Beuß, der Vorsitzende des Wittstocker Mittelstandsvereins und Uhrmachermeister.

Der Rockabilly-Stil ist wieder im Kommen

In diesem Jahr übernahm das Ricarda Höftmann. Sie verleiht Brautmode und sieht die Trendfrage ähnlich wie Maria Mayer. Jede Braut und jeder Bräutigam habe eben ganz individuelle Vorstellungen von der eigenen Hochzeit. Jedoch habe sie festgestellt, dass in letzter Zeit vermehrt Anfragen nach Outfits im sogenannten Rockabilly-Stil hereinkämen, also Mode aus den 1950-er Jahren. „Auch Hochzeitskleider als Petticoat werden jetzt immer öfter verlangt.“

Etwa ein Dutzend Kleider präsentierten die Models aus Pritzwalk und Umgebung am Sonntag in Wittstock. Manche davon hatten bereits Erfahrung, für andere war es das erste Mal, Mode auf dem Laufsteg zu zeigen, sagte Ricarda Höftmann.

Von Björn Wagener

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