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Höherer Zuschuss für Netzwerk Gesunde Kinder

Das Land gibt mehr Geld Höherer Zuschuss für Netzwerk Gesunde Kinder

Freude beim Verein Esta Ruppin: Das Land will das Netzwerk Gesunde Kinder im nächsten Jahr mit 2,62 Millionen Euro fördern, das sind gut 1,2 Millionen Euro mehr als bisher. Im Blick hat das Land besonders eine bedarfsgerechte Personalausstattung. In Ostprignitz-Ruppin stehen mehr als 70 ehrenamtliche Paten bereit, die auf Wunsch jungen Familien zur Seite stehen.

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Mitarbeiterinnen des Netzwerks Gesunde Kinder.

Quelle: Regine Buddeke

Neuruppin. Das System des landesweiten Netzwerks Gesunde Kinder soll in den nächsten Jahren deutlich stärker als bisher gefördert werden. Das hat Bildungsminister Günter Baaske (SPD) am Dienstag in Potsdam angekündigt.

Bisher gibt es für die 19 regionalen Netzwerke in der Mark, die sich an 38 Standorten befinden, einen jährlichen Zuschuss von maximal 1,37 Millionen Euro. 2016 soll die Förderung auf 2,62 Milllionen Euro aufgestockt werden, für die Jahre 2017 und 2018 hat das Land sogar jeweils 3,12 Millionen Euro als Zuschuss eingeplant.

Baaske lobte die Netzwerke am Dienstag als ein praktisches Beispiel für den „vorsorgenden Sozialstaat“. Die gesundheitliche Versorgung der Kinder, die vom Netzwerk betreut werden, sei besser als in Vergleichsgruppen. Die Netzwerke bieten Unterstützung ab der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahres des Kindes an. „Damit werden frühzeitig Weichen für eine gute Zukunft von Kind und Familie gestellt“, so Baaske. Laut Bildungsministerium wurden bisher landesweit rund 10 000 Mädchen und Jungen vom Netzwerk Gesunde Kinder begleitet. Allein in Ostprignitz-Ruppin stehen mehr als 70 ehrenamtliche Paten bereit, um sich auf Wunsch um junge Familien zu kümmern. Sie stehen den Müttern und Vätern nicht allein mit Rat und Tat zur Seite, sondern begleiten sie bei Bedarf ebenfalls zu Arzt- und Behördenterminen oder beispielsweise zum Babyschwimmen.

Christiane Schulz, Chefin des Vereins Esta Ruppin, der hier in der Region das Netzwerk aufgebaut hat, freute sich am Dienstag über den höheren Zuschuss vom Land. Überrascht war Schulz jedoch nicht. Schließlich hatten SPD und Linke in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Netzwerke als Teil des „familienpolitischen Maßnahmeprogramms“ der Landesregierung stärker zu fördern. „Wir warten jetzt nur noch auf die Förderrichtlinie“, sagte Schulz. Diese soll Ende Januar in Kraft treten, hieß es am Dienstag.

Von Andreas Vogel

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