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Ostprignitz-Ruppin Hoffeste in Heilbrunn und anderswo
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hoffeste in Heilbrunn und anderswo
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00:17 15.06.2016
Oliver Grube zeigt den Gästen das Futter für die Tiere. Quelle: André Reichel
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Heilbrunn


Besuch auf dem Bauernhof: Innerhalb der 22. Brandenburger Landpartie, an der sich insgesamt rund 250 Landwirtschaftsbetriebe beteiligten und ihre Tore für Interessierte weit öffneten, strömten am Sonnabend und Sonntag auch nach Heilbrunn viele Gäste. Diese kamen nicht nur aus der näheren Region, sondern auch aus den Nachbarlandkreisen und sogar aus Berlin.

Die Stephanus-Stiftung betreibt in Heilbrunn seit 25 Jahren einen Landwirtschaftsbetrieb, in dem Menschen mit geistiger und seelischer Beeinträchtigung arbeiten.

Für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin wurde am Sonnabend die vom Verband „Pro Agro“ organisierte Brandenburger Landpartie in Heilbrunn von Landrat Ralf Reinhardt (SPD) eröffnet. Den ersten Hofrundgang mit Betriebsstättenleiter Burkhard Brandt hatte Reinhardt aber verpasst, da er zu dieser Zeit noch im benachbarten Wusterhausen beim Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren zugegen war.

 Burkhard Brandt (r.) führte zwei Tage lang immer wieder Gästegruppen durch die Ställe und erklärte alle Arbeitsprozesse. Quelle: André Reichel

Am ersten Rundgang nahmen Carolin Schilde, Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium, Manfred Memmert, Vorsitzender des Verbandes „Pro Agro“, die Landtagsabgeordneten Ina Muhß (SPD) und Jan Redmann (CDU) sowie die Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann (Linke) und Sebastian Steinecke (CDU) und Sven Deter vom Kreisbauernverband teil. Die Delegation zeigte sich vom Gesehenen und Gehörten sichtlich beeindruckt „Der Betrieb in Heilbrunn ist etwas ganz Besonderes, weil hier behinderte Menschen zeigen, dass sie Großes leisten können“, sagte die Staatssekretärin Carolin Schilde.

Die Ehrengäste erfuhren von Burkhard Brandt, dass im Betrieb rund 60 Beschäftigte unter fachlicher Anleitung arbeiten und dass das Futter für die 300 Mastschweine und mehr als 200 Rinder auf 270 Hektar Acker und Grünland komplett selbst produziert wird. Darüber informierte Oliver Grube, Gruppenleiter der Landwirtschaftsabteilung in Heilbrunn, anschaulich an einem Stand. Auch der inzwischen über die Kreisgrenzen bekannt gewordene Hofladen, in dem die Heilbrunner ihre Fleisch- und Wurstwaren verkaufen, wurde besichtigt.

An beiden Tagen hatten alle Landpartie-Besucher die Gelegenheit, an Hofführungen teilzunehmen. Zudem gab es beim Hoffest einige Stände, an denen regionale Produkte angeboten wurden.

In der Region beteiligten sich an der Landpartie beispielsweise auch die Schlossgärtnerei in Lohm, in Roddahn der Gärtnerhof „Wildes Gemüse“ und der Biohof von Jan Malo und in Neu Roddahn der Biohof „An der Alten Jäglitz“.

Von André Reichel

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