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Ostprignitz-Ruppin Hoffnung auf Gehwegbau im kommenden Jahr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hoffnung auf Gehwegbau im kommenden Jahr
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00:18 02.06.2017
Berthold Schirge hofft auf die Sanierung der Kirchturmuhr.
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Papenbruch

Planungen für Investitionsmaßnahmen im kommenden Jahr standen bei der Sitzung vom Ortsbeirat Papenbruch am Montagabend auf dem Programm. Ortsbeiratsmitglied Angelika Hohendorf beantragte zunächst Rederecht für alle Tagesordnungspunkte im öffentlichen Teil. Dem stimmten alle drei Mitglieder zu.

Der Gehwegneubau steht seit 2009 regelmäßig auf der Tagesordnung beim Ortsbeirat. Die Einwohner Papenbruchs erhielten im Laufe der bisherigen Planungen das Mitwirkungsrecht. Einen ersten Entwurf lehnte der Landesbetrieb Straßenwesen ab. Dann folgte der zweite Entwurf in Abstimmung mit dem Landesbetrieb. Mit Hilfe von Leader-Mitteln soll das Projekt langfristig umgesetzt werden. Geht es nach dem Ortsbeirat und der Gemeinde Heiligengrabe, soll das Projekt 2018 in Angriff genommen werden. „Eine Rückmeldung vom Landesbetrieb Straßenwesen in Kyritz steht noch aus“, sagte Ortsvorsteher Marcel Wildebrandt.

Der Gehweg in Papenbruch soll endlich erneuert werden. Das ist seit 2009 der Wunsch im Dorf. Quelle: Christamaria Ruch

Darüber hinaus stehen ein neuer Bekanntmachungskasten für den Standort Spielplatz, sechs Bänke mit Rückenlehne sowie ein Rasentraktor auf der Wunschliste. „Der vorhandene Rasenmäher ist 13 Jahre alt“; sagte Angelika Hohendorf. Immerhin müssen 3000 Quadratmeter Fläche im Dorf gemäht werden.

Pfarrer Berthold Schirge wies darauf hin, dass die Kirchturmuhr seit einem halben Jahr nachgeht. „Die elektrischen Bauelemente an der Uhr sind irreversibel kaputt, auch wenn die Anlage erst Anfang der 1990er Jahre eingebaut wurde“, so Schirge. Dies stellten zwei Uhrmacher unabhängig voneinander nach Begutachtung fest. Auch wenn die Uhrenglocke nach wie vor zur richtigen Zeit schlägt, zeigen die Zifferblätter eine andere Zeit an. Ein Kostenvoranschlag liegt der Kirchengemeinde Papenbruch bereits vor. 5000 Euro müssen für die Erneuerung eingeplant werden. Nun sucht Schirge nach Finanzierungsquellen: „Wir hoffen auf moralische Unterstützung durch den Ortsbeirat.“ Dies sicherte das Gremium zu.

Von Christamaria Ruch

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