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Holzdiebstahl im großen Stil

Heiligengrabe Holzdiebstahl im großen Stil

Baumfrevel an einem Feldrand bei Heiligengrabe: Eine Reihe von Eichen und Birken wurden entweder ganz gefällt oder durch stümperhafte Sägearbeiten verletzt. Die Gemeinde Heiligengrabe will Anzeige erstatten.

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Blick auf zwei Schnittflächen: Der Dieb ging rücksichtslos und unsachgemäß zu Werke.

Quelle: Björn Wagener

Heiligengrabe. Abgesägt, abgerissen, weggehauen: Zu Holzdiebstahl im großen Stil kam es kürzlich an einem Feldrand bei Heiligengrabe, nahe dem Alten Liebenthaler Weg. Wer auch immer dort am Werk war, war offensichtlich nur darauf aus, möglichst schnell viel Holz zu raffen, ohne Rücksicht auf Verluste. Denn das Ergebnis dieser stümperhaften Sägewut sind rund zehn gefällte und sehr viele verletzte Bäume, meist Eichen und Birken, von denen Äste abgeschnitten wurden.

„Wir werden das Ganze bei der Polizei anzeigen“, sagt Andrea Asse, Bauamtsleiterin der Gemeinde Heiligengrabe. Denn die Kommune wolle verhindern, dass es zu weiteren Vorfällen dieser Art kommt. Die Gemeinde erteile grundsätzlich keine Fällgenehmigungen für Bäume an Straßen und Wegesrändern. Wer dort also solche Arbeiten beobachtet, könne davon ausgehen, dass sie immer illegal sind.

Von der Autobahn aus entdeckt

Bemerkt worden sei der aktuelle Baumfrevel nur deshalb, weil die leuchtenden frischen Schnittstellen von der nahen Autobahn aus zu sehen sind und sie dort jemandem aufgefallen seien. Der habe sich gewundert, dass an dieser Stelle Sägearbeiten stattfinden.

Genehmigte Fällungen gesunder Bäume seien immer mit Ersatzpflanzungen verbunden, die der Natur nach Schwarz-Fällungen entgingen, so Andrea Asse. Im Gemeindegebiet sei es zwar vereinzelt schon zu Holzdiebstahl gekommen, aber nicht an dieser Stelle. Der Dieb hat sich offenbar sicher gefühlt, denn es gibt Reifenspuren eines Traktors, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten.

Von Björn Wagener

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