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Ostprignitz-Ruppin Holzhausen vor dem Straßenbau
Lokales Ostprignitz-Ruppin Holzhausen vor dem Straßenbau
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00:16 27.03.2016
In der Bauzeit wird es in Holzhausen noch enger. Quelle: Alexander Beckmann
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Holzhausen

In Holzhausen steigt die Spannung: Wann beginnt sie denn nun, die Erneuerung der Ortsdurchfahrt? „Der Informationsfluss ist nicht gerade üppig“, schätzte Ortsvorsteher Andreas Lange bei der Sitzung des Ortsbeirates am Mittwoch ein. Ursprünglich sei von einem Baubeginn Ende März die Rede gewesen. Aus dem Ausschreibungsblatt des Landes wisse er aber schon, dass es damit nichts wird. Als Ausführungszeitraum nenne die Ausschreibung den 18. April bis 30. November. Noch sei der Auftrag nicht vergeben. „Inwieweit die Frist gehalten wird, bleibt abzuwarten.“

Und das ist auch die größte Sorge der Holzhausener. Denn die Bauzeit wird für sie mit spürbaren Einschränkungen verbunden sein. Eine über Monate brach liegende Winterbaustelle wünscht sich niemand. Schließlich wird die Landesstraße für die Erneuerung in mehreren Abschnitten komplett dichtgemacht. Zumindest die Einheimischen sollen ihre Grundstücke aber trotzdem erreichen, so laute die Zusage. „Es wird sicherlich mal schwierig werden“, erwartet Andreas Lange. „Aber das muss mit den Bauleuten eben besprochen werden.“ Unter anderem aus diesem Grunde habe man sich dafür stark gemacht, dass stets mindestens ein Mitglied des Ortsbeirates zu Bauberatungen eingeladen wird.

Fünf Bauabschnitte

Zuerst entsteht in der Holzhausener Dorfstraße die neue Entwässerung.

Der zweite Bauabschnitt umfasst den Bereich vom Ortsausgang Richtung Zernitz bis zur Kreuzung.

Dritte Etappe ist der Abschnitt von der Kreuzung bis zur Gärtnerei.

Als Viertes geht es von der Gärtnerei bis zum Ortsausgang Richtung Kyritz.

Zuletzt werden die Gehwege gebaut.

Doch auch der Umleitungsverkehr bereitet in Holzhausen Sorge. Offiziell sollen Kraftfahrzeuge über Neustadt und Bückwitz geführt werden. Aber im Dorf gibt sich niemand der Illusion hin, dass nicht auch Schleichwege stark frequentiert werden. Die Idee, Feldwege für die Umfahrung herzurichten, habe man aber verworfen, so der Ortsvorsteher. „Wenn da bei schlechtem Wetter landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge drüberfahren, hat sich das sowieso erledigt.“

In jedem Fall rechnet man auf den normalerweise recht ruhigen Straßen auf der Vollmersdorfer Seite mit einer deutlich steigenden Verkehrsbelastung. „Ich bin gespannt, wie das abgeht – vor allem wenn dann noch Erntezeit ist“, sagt Andreas Lange. Tempo 50, wie es jetzt in der Vollmersdorfer Straße gilt, sei ganz klar zu viel. Veronika Lausch von der Kyritzer Stadtverwaltung sagte zu, die Beschränkung auf Tempo 30 erneut beim Landkreis zu beantragen. Bislang hatten entsprechende Bemühungen keinen Erfolg.

Unklar ist derzeit zudem, wie Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge durchkommen sollen und wie der Busverkehr (nicht zuletzt für Schüler) geregelt wird. „Wir gehen davon aus, dass der Landesbetrieb Straßenwesen sich darum kümmert“, sagte Veronika Lausch. Dazu sei er als Bauherr verpflichtet. „Wir können nur versuchen, das gemeinsam zu regeln. Eine andere Chance haben wir nicht“, appellierte Andreas Lange. Neue Informationen will er umgehend an die Holzhausener weiterleiten.

Von Alexander Beckmann

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