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Ostprignitz-Ruppin Holzhausener Straße in Kyritz freigegeben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Holzhausener Straße in Kyritz freigegeben
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02:16 24.10.2015
Bürgermeisterin Nora Görke durfte beim Bauprojekt Holzhausener Straße quasi in letzter Sekunde noch selbst Hand anlegen. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Die südwestliche Kyritzer Altstadtzufahrt ist nach nun fünfmonatiger Bauzeit wieder offen. Nachdem Bürgermeisterin Nora Görke am Mittwochnachmittag den letzten Pflasterstein setzte, können Fahrzeuge die Holzhausener Straße passieren. Diese ist jetzt durchweg 6,50 Meter breit und damit an einigen Stellen schmaler als zuvor, und zwar zugunsten jetzt breiterer Gehwege. Davon wird sich erhofft, dass der Verkehr noch ruhiger fließt als bisher. Nach wie vor gilt schließlich Tempo 30, und Pkw müssen wie gehabt den Begegnungsverkehr erst abwarten, falls der 50 Meter lange Parkstreifen auf der Fahrbahn besetzt ist und Busse oder Lkws entgegenkommen.

„Die Straße macht jetzt zwar einen schmaleren Eindruck, aber Busse können sich begegnen“, sagte Nora Görke. Pkws können sich darüber hinaus auch entlang eines besetzten Parksteifens begegnen.

Bauamtsleiterin Angela Schulz erklärte, dass die Bauzeit „etwas länger als erwartet“ war, auch geschuldet den archäologischen Funden. „Am Ende waren es aber nur geringe Verzögerungen“, sagte Angela Schulz.

Der derzeit freundliche, weil hellere Eindruck entsteht vor allem wegen der verbreiterten Gehwege und der modernen Straßenbeleuchtung, allerdings auch wegen des Fugensandes, der erst noch von einem kräftigen Regenguss von den Steinen abgewaschen werden dürfte. Denn es sind dieselben, wie sie zuvor schon die Fahrbahn bildeten. Das Material konnte wiederverwendet werden. Den eigentlichen Grund für die Straßensanierung lieferte schließlich nicht die Fahrbahn, sondern der bis dato marode, leistungsschwache Regenwasserkanal darunter. Dieser neue Kanal aus Beton ist jetzt so dimensioniert, dass auch ein Teil der Johann-Sebastian-Bach-Straße mit entwässert werden kann. Die Sanierung deren südlichen Abschnitts samt ebenfalls eines dort neu zu verlegenden Regenwasserkanals schließt sich den jetzt beendeten Bauarbeiten dann im kommenden Jahr an. Die Planung dafür läuft schon.

Mit einem Banddurchschnitt wurde die Straße freigegeben. Quelle: Matthias Anke

Für die Holzhausener Straße belaufen sich die Baukosten inklusive der Teilleistungen des Wasser- und Abwasserverbandes auf knapp 850 000 Euro. Der städtische Eigenanteil davon beträgt jedoch nur knapp 136 000 Euro, wie Nora Görke vorrechnete. Denn der Bau wird mit Geld aus dem Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert, wobei 40 Prozent dessen vom Land kommen, 40 Prozent vom Bund und eben 20 Prozent von der Stadt aufzubringen sind. Diese erhält zudem Geld erstattet von privaten Grundstückseigentümern gemäß Satzung für die neuen Regenwasserhausanschlüsse. An den Regenwasserkanal wurden schließlich nicht nur die Regenentwässerung der Verkehrsflächen, sondern auch die Regenfallrohre der anliegenden Gebäude angeschlossen.

Die Gehwege sind jetzt zwei Meter breit und lassen laut Bauverwaltung „genügend Raum für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen“. Die Wegbreite wird teilweise jedoch weiterhin von den vorhandenen Treppeneingängen der Häuser eingeschränkt.

Was das Auge neben dem neuen Regenwasserkanal zudem nicht sieht: Der Bau umfasste auch die Medien wie Gas, Wasser, Elektro und Telekommunikation.

Von Matthias Anke

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