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Holzhausens Gemeindearbeiter hat gut zu tun

Mit Rasentrecker gegen den Wildwuchs Holzhausens Gemeindearbeiter hat gut zu tun

Holzhausens Gemeindearbeiter Ronald Jüngling hat derzeit alle Hände voll zu tun, die kommunalen Grünflächen in seinem Dorf in Ordnung zu halten. Mit Motorsense und Rasentrecker rückt er auf dem Sportplatz und an der Kirche dem rasch nachwachsenden Grün auf dem Leib. Seit sieben Jahren ist der 52-Jährige nun schon die gute Seele des Dorfes.

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Der Holzhausener Gemeindearbeiter Ronald Jüngling hält seit sieben Jahren das Dorf sauber.

Quelle: André Reichel

Holzhausen. Der Wechsel von Sonne und Regen lässt die Natur regelrecht explodieren. Das Gras beispielsweise wächst unheimlich gut. Ronald Jüngling, Gemeindearbeiter in Holzhausen, kann davon ein Lied singen. Gerade erst hat er mit der Motorsense das Gras in einer unübersichtlichen Kurve am Ortsausgang nach Vollmersdorf gemäht, setzt er sich schon auf den ­Rasentrecker, um auf dem alten Friedhof zu Füßen der Feldsteinkirche den Rasen zu mähen.

Auch auf dem jetzigen Friedhof hält Ronald Jüngling den Rasen immer schön kurz. Das gilt genauso für den Rodelberg nebenan und für den Fest- und Sportplatz. Doch auch an anderen Stellen im Dorf gilt es, den Rasen ständig kurz zu halten. „Wenn ich mit der Grünanlagenpflege einmal durch bin, fange ich am anderen Ende wieder von vorn an“, sagt Ronald Jüngling.

Bei den Holzhausenern kommt seine Arbeit gut an, denn bevor der 52-Jährige vor sieben Jahren seine Tätigkeit damals noch als sogenannter Kommunalkombi-Arbeiter aufnahm, wurden Rasenmähen und Laubharken sporadisch von den Einwohnern des Dorfes ehrenamtlich erledigt. „So richtig hatte das damals nie geklappt“, erinnert sich Ronald Jüngling, der sich auch um die Sauberkeit und Ordnung an den drei Bushaltestellen des Dorfes kümmert. Als seine auf drei Jahre beschränkte Kommunalkombistelle auslief, übernahm der Bürgerverein von Holzhausen und die Stadt Kyritz die Finanzierung. Der gelernte Maler ist froh, im Wohnort arbeiten zu können: „Früher war ich beruflich ständig auswärts unterwegs.“

Wenn der Sommer vom Herbst abgelöst wird, tauscht Ronald Jüngling den Rasenmäher mit der Laubharke. An der Dorfkirche stehen viele große Bäume und im Winter sorgt der Gemeindearbeiter in aller Frühe für gestreute Wege nicht nur an der Kita.

Von André Reichel

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