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Ostprignitz-Ruppin Hortbetreuung für Grundschüler ist gesichert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hortbetreuung für Grundschüler ist gesichert
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00:17 18.07.2016
Nach der Sanierung des Schulhortes vor zwei Jahren feierten alle zusammen ein großes Fest. Quelle: Peter Geisler
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Fehrbellin

Die Hortbetreuung der Fehrbelliner Grundschüler für das kommende Schuljahr ist gesichert. Bei der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend teilte Bürgermeisterin Ute Behnicke mit, dass in den Kindertagesstätten in Linum und Königshorst zusätzliche Hortplätze zur Verfügung stünden.

Es sei ein schwieriges und dynamisches Thema, dessen Stand sich täglich ändere, sagte Behnicke zu Beginn ihrer Ausführungen. Und bei dem sie nur mit Prognosen arbeiten könne. „Selbst wenn wir einen Stichtag festlegen, lässt sich nicht ausschließen, dass manche Eltern ihre Kinder noch kurzfristig für eine Betreuung anmelden“, stellte Behnicke fest.

Eltern erfahren in den Ferien, in welchen Hort ihr Kind geht

Aktuell besuchen 145 Kinder den Fehrbelliner Hort – die Einrichtung verfügt über eine Kapazität von 150 Plätzen. „15 Plätze wurden bereits gekündigt, weil die Kinder nach den Ferien von der vierten in die fünfte Klasse wechseln, zusätzlich haben sieben Eltern den Platz aus anderen Gründen gekündigt“, rechnete Behnicke den Ist-Stand vor. Dazu kämen 14 Kinder aus der Vorschulgruppe, deren Betreuungssituation sich nach den Ferien ändere – so dass Stand jetzt mit Schulbeginn noch 109 Hortplätze belegt wären. Für die 41 frei werdenden Plätze gebe es derzeit 53 Anmeldungen.

Abhilfe können die Kitas in Linum und Königshorst schaffen. In den kommenden Wochen sollen die Eltern erfahren, ob ihnen der Platz in Fehrbellin gekündigt und stattdessen ein alternativer Platz angeboten wird. Berücksichtigt worden sei bei der Verteilung der Hortplätze beispielsweise der Wohnort der Kinder oder auch, ob ein Kind Geschwister habe. Gefreut habe sie sich, dass einige Eltern ihre Kinder bereits von sich aus in Linum oder Königshorst angemeldet hätten, sagte die Bürgermeisterin.

Betreuungsverträge jetzt ohne Standortfestlegung

„Ein Problem ist, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen können, wann die Kinder in Linum oder Königshorst ankommen“, sagte Behnicke. „Den Stundenplan gibt es ab 23. August und erst dann können wir sagen, welchen Bus die Schüler nehmen können.“ Die Verbindung halte sie aber für gut – stündlich fahre ein Bus. Behnicke machte auch deutlich, dass der Personalbedarf gesichert werde. Aktuell sei eine zusätzliche Stelle ausgeschrieben.

Neu werde zudem sein, dass die Betreuungsverträge für das kommende Schuljahr nicht mehr einrichtungsbezogen seien. „Da haben wir uns selber ein Bein gestellt, weil wir wegen der Standortfestlegung jetzt den Eltern erst mal kündigen mussten“, erklärte Behnicke. Was die Mittagsversorgung betrifft, so sollen alle Kinder in Fehrbellin essen und erst dann nach Linum und Königshorst aufbrechen.

Räume in Linum und Königshorst noch nicht fertig

Mathias Perschall von der SPD mahnte, dass die Gemeinde perspektivisch anders denke solle, die Geburtenzahlen würden schließlich steigen. „Für mich ist das Konzept, die Kinder zentral unterzubringen, der bessere Weg – als immer dieses Flickwerk“, sagte er.

Axel Gutschmidt – ebenfalls SPD – wollte außerdem wissen, ob die Räume in Linum und Königshorst für die Betreuung schon verfügbar seien. Das verneinte die Bürgermeisterin. Um sie herzurichten würden 4 000 bis 6 000 Euro fällig – die Möbel seien bereits bestellt und würden in den Ferien geliefert, versicherte Behnicke. Sie wolle außerdem noch in diesem Jahr ein Konzept entwickeln, wie die Situation mittelfristig besser gemeistert werden könne. Denn im August 2017 werde die Genehmigung der einst 118 Plätze auf jetzt 150 erneut überprüft.

Von Josephine Mühln

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