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Ostprignitz-Ruppin Hotelier wünscht sich Indoor-Spielplatz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hotelier wünscht sich Indoor-Spielplatz
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15:17 21.02.2018
Beim Rundgang durch die „Villa Meehr“ (v.l.): Helga Kuball, Barbara Linke, Monty Kurtzke und Axel Herrmann. Quelle: Wolfgang Hörmann
Bantikow

Beeindruckt. So lässt sich in einem Wort der Zustand der Wusterhausener Gemeindevertreter beschreiben, nachdem der Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus am Dienstagabend die „Villa Meehr“ in Bantikow in Augenschein genommen hatte. Das Gremium fliegt zu seinen Beratungen regelmäßig zu Unternehmen in den Gemeindebereich aus und war diesmal im Hotel gelandet. Der Tag der Eröffnung jährt sich im Juni zum fünften Mal.

Das Haus beherbergt zu etwa 70 Prozent Gäste, die aus Berlin anreisen. Rund 20 Prozent der Übernachtungsgäste kommen aus ­Hamburg und anderen Metropolen an das Ufer des Untersees. Der Rest sind Durchreisende und Einheimische.

Tankstelle für Elektroautos lockt auch Gäste an

Inhaber Monty Kurtzke führte die Gäste durchs Haus, antwortete dabei auf die Fragen. Er verstand es, auch jene Vorzüge hervorzuheben, die es neben Kost und Logis bei ihm gibt. Dazu gehören Freizeitangebote auf dem Wasser und mit dem Rad, aber auch die Möglichkeit, an zwei Steckdosen Strom für Elektroautos zu „tanken“. Dieser Service bringe einen unschätzbaren Werbeeffekt, so Kurtzke. Denn, wenn E-Piloten vor Fahrtantritt nach der nächstgelegenen Spezialsteckdose googeln, springt ihnen die „Villa Meehr“ ins Auge, in der sie dann auch schon mal länger verweilen. Mundpropaganda tue das Übrige.

Monty Kurtzke hat 2008 und 2009 das Land zum Bauen erworben und 2010 sein Projekt gestartet. Die 36 Betten in den Zimmern und Wohnungen werden gern von Familien belegt. Für 2018 gibt es bereits zwölf Anmeldungen für Hochzeitsfeiern. Sie sind, wie die Motto-Veranstaltungen mit Spezialitäten aus der Küche und Vorträge (am 25. findet die nächst bunte Schau über eine Indien-Reise statt) echte Bewährungsproben für das zehnköpfige Team der Festangestellten. In der Küche und im Service arbeiten jeweils auch ein Lehrling in jeder Sparte.

Zu Besuch auf der Grünen Woche in Berlin

Er fühle sich mittlerweile „in festeren Schuhen“, bekannte Monty Kurtzke und meinte damit die gewachsene Standfestigkeit am Markt. Die Werbung zeige Wirkung. Stippvisiten, wie bei der Grünen Woche in Berlin, hätten sich ebenfalls als hilfreich erwiesen. Auch die Zusammenarbeit mit der Tourismus-Verantwortlichen im Wusterhausener Rathaus und dem regionalen Tourismusverein klappe immer besser.

„Und was wünschen Sie sich von der Gemeinde?“ fragte Barbara Linke (SPD-Fraktion). Monty Kurtzke: „Radwege, auf denen jeder fahren kann, und einen Indoorspielplatz, wie man ihn aus anderen deutschen Urlaubsgegenden kennt.“ Bei schlechtem Wetter würden Eltern zunehmend nach Alternativen unterm Dach mit Abenteuerfeeling für ihre Kinder fragen. „Ich muss sie dann immer zu Adressen schicken, die so weit weg liegen, dass bei meinen Gästen schon mal der Gedanke aufkommen könnte: da hätten wir ja gleich hinfahren können, um uns zu erholen. Aber genau das, wollen wir Gastronomen hier ja tunlichst vermeiden“, so der Chef der „Villa Meehr“. Seine Wünsche wurden freundlich zur Kenntnis genommen.

Von Wolfgang Hörmann

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