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Hüpfburgenspaß in Kyritz

Turnhalle war Kinderparadies Hüpfburgenspaß in Kyritz

„Weisheits Hüpfburgenspaß“ hatte am Wochenende in Kyritz Station gemacht. Bis Sonntagabend konnten sich Kinder in der Turnhalle Ammerländer Straße nach Lust und Laune austoben. Auch eine große Rutsche war dabei. Schon am Samstagnachmittag war nur noch mit Mühe ein Parkplatz auf dem Gelände zu finden.

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Spielspaß ohne Ende gab es am Wochenende in der Turnhalle Ammerländer Straße.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Hüpfburgen in allen Formen und Farben haben bis Sonntagabend für ordentlich Wirbel in der Turnhalle des Sportvereins „Blauer Anker“ gesorgt. Für die Kinder war es ein super Ferienauftakt. Sie konnten sich nach Lust und Laune austoben. Eltern und Großeltern saßen gemütlich beisammen tranken Kaffee und unterhielten sich.

„Weisheits Hüpfburgenspaß“ hatte am Wochenende in Kyritz Station gemacht. Am Samstagnachmittag war nur noch mit Mühe ein Parkplatz auf dem Gelände zu finden. Das überraschte auch den Vereinsvorsitzenden Wulf-Harri Häusler. Der Besuch der Hüpfburgen vor einem Jahr war schon gut angenommen worden. Aber eine solche Resonanz wie in diesem Jahr hatte selbst er nicht erwartet.

Volles Haus wünscht sich Häusler auch für die anderen Tage im Jahr. „Wir haben noch Kapazitäten“, sagt er. Bisher wird die frühere Schulturnhalle unter anderem vom Kreissportbund für die Rückenschule und vom Fußballverein Rot-Weiß Kyritz als Ort für das Wintertraining genutzt. Stephanus-Stiftung und Arbeiterwohlfahrt sind regelmäßig zu Gast sowie die Kitas „Hundert Sterne“ und „Kunterbunt“. Der Tennisclub Wusterhausen hat einen Trainingstag gebucht ebenso wie die Demerthiner Fußballer und die Tischtennisspieler. Außerdem gibt es zwei Fitnessräume, die von unterschiedlichen Altersgruppen und Nationalitäten, auch von Flüchtlingen, genutzt werden. „Weitere Gruppen sind uns herzlich willkommen“, sagt Häusler.

Er hatte die Halle im Jahr 2009 zusammen mit seinem Geschäftspartner Michael Schonert gekauft. „Wir haben sie damit vor dem Abriss gerettet“, sagt Häusler, der damals schon Vorsitzender des „Blauen Ankers“ war. Der Verein hatte sich nach dem Rückbau des benachbarten früheren Schulhauses im Jahr 2009, dem eigentlich auch die Turnhalle zum Opfer fallen sollte, als möglicher neuer Eigentümer ins Gespräch gebracht. Daraus wurde aber nichts. „Ein Erbpaupachtvertrag wurde uns als Verein nicht ermöglicht“, erinnert sich Häusler. Er gründete daraufhin mit Schonert, dem zweiten Vorsitzenden des Sportvereins, die Gesellschaft bürgerlichen Rechts „ Blauer Anker Sportstätten“. Häusler bekam Rederecht in der Stadtverordnetenversammlung und konnte sein Vorhaben dort vorstellen. Schließlich stimmten die Stadtverordneten mit einer großen Mehrheit für den Verkauf an die Gesellschaft. Die Verhandlungen hatten sich von Dezember 2008 bis Juni 2009 hingezogen.

Der Flachbau stammt aus dem Jahr 1974. Nach der Übernahme des Vereins im Jahr 2009 hat sich im Inneren einiges getan. Unter anderem sind neue Fußböden, Türen, Fenster und Deckenverkleidungen eingebaut worden. Es entstanden neue Sanitärbereiche. Neben der Halle gibt es einen weiteren Raum, den der Verein für Feiern vermietet. Die Gesellschaft hat dem „Blauen Anker“ die frühere Schulsporthalle verpachtet.

Von Sandra Bels

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