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Hunger, Krankheit und Krieg

Wittstock Hunger, Krankheit und Krieg

Eine Zeitreise durch Hunger, Krankheit und Krieg ist im Museum Dreißigjähriger Krieg in Wittstock möglich. Am Sonntag bieten Mitarbeiter eine Sonderführung an. Wer findet den Pestträger und den Pestfloh?

Wittstock Bischofsburg 53.2045159 12.5538862
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Im Museum des Dreißigjährigen Krieges in der alten Bischofsburg gibt’s Sonntag eine Sonderführung.

Quelle: Privat

Wittstock. Zur Sonderführung durch die neue Ausstellung im Museum des Dreißigjährigen Krieges wird für Sonntag, den 23. Oktober, um 11 Uhr eingeladen.

In den zurückliegenden Jahren von 2012 bis 2015 wurde das Museum des Dreißigjährigen Krieges völlig neu gestaltet und pünktlich zum 380. Jahrestag der Schlacht bei Wittstock fertiggestellt.

Die Recherchen begannen bereits im Jahr 2007 und führten nach Potsdam, Berlin, Schwerin, Brauweiler, Gotha, Gottberg, Dresden, München nach Koblenz, Heidelberg, Edinburgh, Stockholm und Wolfenbüttel. Sie brachten vor allem eines: interessante Informationen über den Alltag der Menschen in diesem Krieg.

Auch viele neue Objekte sind zu sehen. Die Ausstellung lässt den Besucher in der 2. Ausstellungsebene zum Herrscher werden, um ihn in der nächsten Ebene mit voller Wucht in das oft dramatische, von Hunger und Krankheiten geprägten Leben der einfachen Menschen zu ziehen.

Die Pestmaske zumSchutz vor der Seuche gehörte in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges

Die Pestmaske zumSchutz vor der Seuche gehörte in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Quelle: Privat

Kurzbiografien von Männern und auch Frauen lassen den Betrachter nicht nur eintauchen in das 17. Jahrhundert, sondern sie ermöglichen auch eine sehr persönliche Sicht auf die Ereignisse.

Beeindruckende Objekte machen die Präsentation vollständig, wie etwa die Sachzeugnisse aus der Belagerung von Heidelberg, die brutalen Kriegsdarstellungen von Jacques Callot, die Zeichnung von Verletzungen eines Soldaten, die er in der Schlacht bei Wittstock 1636 davongetragen hat, oder die fast fünf Meter langen originalen Pieken, vor denen sich der Betrachter doch fast ausgeliefert fühlt.

Vielleicht finden Besucher ein Lebensmotto für sich

„Vielleicht finden Sie den „Pestträger“, der sich in Ebene 3 versteckt hat (nicht den leicht zu entdeckenden Pestfloh)“, sagt eine Museumsmitarbeiterin. „Und vielleicht entdecken Sie ein Lebensmotto des 17. Jahrhunderts, das möglicherweise auch für Ihr Leben gelten könnte.“ Innerhalb der Ausstellung im Museum helfen multimediale Angebote, eine Brücke vom analogen 17. Jahrhundert in das heutige, multimediale Zeitalter zu schlagen. Fast spielerisch werden mit Hilfe interaktiver, multimedialer Angebote verschiedene Aspekte des Lebens im 17. Jahrhundert vermittelt.

Termin: Sonderführung durch die neue Ausstellung am Sonntag, 23. Oktober, 11 Uhr im Museum des Dreißigjährigen Krieges. Die Führung kostet 5 Euro.

Von MAZonline

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