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Ostprignitz-Ruppin Hurra, der Blitzer kommt weg!
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hurra, der Blitzer kommt weg!
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00:21 12.02.2018
Die Tage des Blitzers in der Pritzwalker Straße in Wittstock sind gezählt. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Der stationäre Blitzer am Wittstocker Ortseingang aus Richtung Pritzwalk wird demnächst entfernt. Das teilt Britta Avantario, die Sprecherin der Kreisverwaltung, mit. Grund sind die bevorstehenden Bauarbeiten zur Sanierung des Streckenabschnitts der Landesstraße 15 zwischen der Auffahrt zur A 19 und dem Kreisel am Lidl-Markt in Wittstock. Die Baustelle soll voraussichtlich von Ende März bis Ende November aktiv sein, wie der Landesbetrieb Straßenwesen als Bauherr jüngst mitteilte.

Kreissprecherin: Blitzer wird nicht an anderer Stelle platziert

Da ein neuer Kreisel etwas versetzt zum jetzigen Abzweig in Richtung Jabeler Chaussee gebaut werden soll, wird sich die gesamte Verkehrssituation in dem Bereich ändern. Deshalb endet dann die Einsatzzeit des dortigen Blitzers. „Es ist nicht geplant, ihn an anderer Stelle zu platzieren“, so Britta Avantario. Ob es am Ortseingang ein neues Gerät zur Geschwindigkeitsüberwachung geben wird, stehe bislang nicht fest. „Die Verwaltung prüft das noch.“

Blitzer war besonders fleißig

Der Blitzer steht bereits seit 1993 an dieser Stelle. Er ist einer von insgesamt acht solchen Geräten im Kreisgebiet und gilt als besonders „fleißig“. Wie oft er genau auslöste, dazu will die Verwaltung keine Angaben machen, „aber häufiger als 2016“, so Britta Avantario. Außerdem gebe es einen mobilen Blitzer.

Insgesamt habe der Landkreis im vergangenen Jahr 1,98 Millionen Euro durch Buß- und Verwarngelder mit all seinen Überwachungsgeräten eingenommen.

Kunstwerk von internationalem Rang muss weichen

Doch es ist nicht nur der graue Starenkasten, der baustellenbedingt abgebaut wird. Gleiches gilt auch für das Kunstwerk „Dialogue Constructiviste“ des Künstlers Garry Faif.

Kunstwerk "Dialogue Constructiviste" ander Pritzwalker Straße in Wittstock. Quelle: Björn Wagener

Die 18 Meter lange und sieben Meter hohe an einen Verladekran erinnernde Skulptur wird demnächst demontiert und zwischengelagert, teilt dazu Stadt-Sprecher Jean Dibbert mit.

Nach den Bauarbeiten solle sie wieder aufgestellt werden – allerdings etwas versetzt in Richtung Ortsausgang. „Dialogue Constructiviste“ schmückt seit 2003 Wittstocks Ortseingang aus Richtung Pritzwalk. Laut Wolfgang Dost, dem Vorsitzenden des Kulturausschusses, sei das Kunstwerk das einzige von internationalem Rang in Wittstock.

Von Björn Wagener

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