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Idylle der Prinzenstadt

Rheinsberg Idylle der Prinzenstadt

Malerin Hildegard Frede hat dem Rheinsberger Literaturmuseum 25 ihrer Bilder geschenkt. Bevor sie zum Kunsthandwerkermarkt im April zugunsten der Institution versteigert werden, sind die Ölgemälde in der Remise zu sehen.

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Die Rheinsberger Gewässer sind das Hauptmotiv auf den Bildern von Hildegard Frede, die am 8. April versteigert werden.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Idylle pur und im Großformat: Die Bilder von Hildegard Frede, die jetzt in der Rheinsberger Remise zu sehen sind, zeigen die Prinzenstadt von ihrer malerischsten Seite. Auf den oft fast schon fotorealistischen Ölgemälden der Grafikerin, die seit einigen Jahren in Rheinsberg lebt, ist viel Wasser zu sehen. Boote, Fischer, Brücken und Wasservögel, die sich meistens auch noch im See spiegeln, ergänzen die Darstellungen der Stadt als perfektes Urlaubsszenario zu allen Jahreszeiten.

Für Peter Böthig sind die Bilder der Hobby-Malerin in doppelter Hinsicht ein Gewinn. Der Leiter des Rheinsberger Literaturmuseums, der auch den Ausstellungsraum in der Remise bespielt, ist nicht nur mit der aus seiner Sicht gelungenen Schau zufrieden. Er freut sich auch auf die Einnahmen, die diese Impressionen vermutlich generieren werden. Denn Hildegard Frede, die Rheinsberg schon als junge Frau kennenlernte, hat ihre Gemälde dem Museum geschenkt. Nach der Ausstellung werden sie während des Kunsthandwerkermarkts am 8. April um 15 Uhr versteigert. Der Erlös soll für weitere Einkäufe des Museums zur Verfügung stehen. Wofür genau Böthig das Geld ausgegeben wird, steht noch nicht fest. „Das hängt von der Summe ab, die wir bei der Auktion erzielen“, sagt er.

Dass Menschen dem Museum etwas schenken, passiert indes gar nicht so selten, sagt Vize-Bürgermeister An­dreas Neubert. „Unser Museum hat eben einen Namen.“

Damit die Remise nach der Versteigerung bald wieder etwas fürs Auge zu bieten hat, plant Peter Böthig schon die nächste Schau. Ab April will er dort Aquarelle von Willi Altendorf zeigen, der zeitweise in Zühlen lebte und viele Titelbilder für die Frauenzeitschrift „Sibylle“, aber auch Groß­gemälde fürs Berliner Schauspielhaus schuf.

Von Celina Aniol

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