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Igel, Eichkater und Maulwurf gesucht

Erfassung heimischer Tierarten Igel, Eichkater und Maulwurf gesucht

Der Naturschutzbund bittet um Mithilfe bei der Erfassung von Igeln, Maulwürfen und Eichhörnchen, denn auch „Allerweltsarten“ sind für die Forschung interessant. Um Aussagen über Vorkommen und Artenentwicklung treffen zu können, sind die Naturschützer auf Zahlen angewiesen.

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Eichhörnchen sind ganzjährig aktiv.

Quelle: Peter Geisler

Potsdam. Sie graben große unterirdische Tunnelsysteme und ärgern damit die Gärtner. Dennoch interessieren sich Biologen und Naturschützer für die Insektenfresser, denn um heimische Arten zu schützen, ist es wichtig zu wissen, wo und in welcher Zahl die Tiere vorkommen. Über den Bestand und die Vorkommen seltener und streng geschützter Arten, wie Wolf, Biber oder Fledermaus, haben die Forscher einen guten Überblick. Schlechter sieht es hingegen bei den „Allerweltsarten“, wie Eichhörnchen, Igel und Maulwurf aus. Doch diese sind für die wissenschaftliche Arbeit der Biologen genauso wichtig. Um rechtzeitig die Alarmglocken läuten zu können, wenn die Lebensräume der Tiere bedroht werden, sind Experten auf Informationen angewiesen. Deshalb rufen der Naturschutzbund und die Naturschutzstation für Säugetierschutz in Zippelsförde dazu auf, Vorkommen von Eichhörnchen, Maulwürfen und Igeln zu melden. Interessant ist es für die Forscher zu erfahren, wo und in welcher Zahl die Tiere vorkommen. Je genauer, um so besser. Auch Maulwurfshügel oder Tiere, die Tot gefunden werden, sind von Belang, denn sie können den Naturschützern Auskunft darüber geben, wo sich Reviere befinden. Jede Meldung ist für die Biologen hilfreich.

Hinweis : Formulare für die Meldungen können im Internet unter www.brandenburg.nabu.de genutzt werden. Vorkommen können auch per Mail an jens.teubner@lugv.brandenburg.de gemeldet werden. Der Naturschutzbund Brandenburg ist unter Tel. 0331/ 2 01 55 70 zu erreichen oder per Mail unter mitmachen@NABU-brandenburg.de.

Von Cornelia Felsch

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