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Ostprignitz-Ruppin Im 15-Minuten-Takt durch die Stadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Im 15-Minuten-Takt durch die Stadt
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02:17 12.10.2015
Von dem kürzeren Takt werden auch die Fahrgäste in Treskow profitieren. Quelle: Mischa Karth
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Neuruppin

Die Busgesellschaft ORP, die dem Landkreis gehört, hat im vergangenen Jahr ein Minus von fast 900 000 Euro erwirtschaftet. Gleichwohl will die ORP ihr Angebot mit dem Fahrplanwechsel im Dezember verbessern, zumindest das in der Fontanestadt. Dort soll die Stadtlinie dann im 15-Minuten-Takt verkehren, statt bisher alle 20 Minuten.

„Wir brauchen dafür weder mehr Busse noch mehr Personal“, sagte am Freitag ORP-Chef Ulrich Steffen. Vielmehr hat das Verkehrsunternehmen die Linien einfach anders sortiert. So werden mit dem Fahrplanwechsel nicht mehr nur die Busse, die aus Rheinsberg nach Neuruppin (Linie 764) und von Neuruppin nach Kyritz fahren (711), in die Stadtlinie inte­griert. Vielmehr ist das dann ebenfalls für die Linie von Fehrbellin nach Neuruppin (756) geplant. „Damit wird es den Stundentakt nach Fehrbellin nicht allein in der Schul-, sondern auch in der Ferienzeit geben“, sagte Steffen. Allerdings muss dazu die Linie 756 gekappt werden. Wer weiter nach Linum will, muss umsteigen. Dorthin werden die Busse auch künftig nur im 2-Stunden-Takt fahren.

Geschäftsführer hofft auf mehr Fahrgäste

Der Geschäftsführer setzt darauf, dass durch den 15-Minuten-Takt im Neuruppiner Stadtgebiet noch mehr Menschen als bisher auf ihr Auto verzichten und den Bus nutzen. „Wir hoffen, dass das neue Angebot mit mehr Fahrgästen belohnt wird.“ Selbst die vielen Baustellen in der Stadt, über die nicht nur Auto-, sondern auch Busfahrer und ihre Gäste stöhnen, bringen Steffen nicht aus der Ruhe. „Baustellen wird es immer geben. Damit muss man einfach leben und sich darauf einstellen.“ Die meisten Busfahrgäste scheinen das zu tun. Denn die eigentliche Neuruppiner Stadtlinie (770) wird am stärksten nachgefragt: Mehr als 500 000 Kunden hat die ORP im Jahr 2013 auf dieser Linie registriert. Danach folgen die Strecken von Rheinsberg nach Neuruppin (764) mit gut 220 000 Fahrgästen sowie von Kyritz nach Neuruppin (711) mit mehr als 200 000.

Seit April Plus-Busse zwischen Rheinsberg und Kyritz

Die Strecke von Rheinsberg über Neuruppin nach Kyritz bildet das Hauptnetz des Unternehmens. Auf diesem verkehren seit April zwischen 6 und 19 Uhr auch sogenannte Plus-Busse im Stundentakt. Fahrgäste haben damit innerhalb von 15 Minuten Anschluss an andere Linien sowie zum Prignitz-Express, dem RE 6. „Diese Busse werden sehr gut genutzt“, betonte Steffen. Möglicherweise liegt das teilweise auch daran, das es in acht dieser Busse einen kostenlosen Zugang zum Internet über W-Lan gibt. Die Kosten dafür trägt nicht die ORP. Vielmehr hat sie dafür Werbepartner gewinnen können.

Erstmals hatte das Unternehmen im Sommer zudem eine Busverbindung von Flecken Zechlin nach Mirow an die Müritz angeboten. 200 Fahrgäste nutzten das. „Wir sind damit sehr zufrieden“, sagte Steffen. Das Angebot soll in Abstimmung mit den Tourismus-Experten ausgebaut werden. Geplant ist außerdem ein Kombi-Ticket mit der Blau-Weißen Flotte in Mirow und dem Preußenmuseum in Wustrau. Touristen könnten dann mit einem Ticket den Bus nutzen, mit dem Schiff fahren und auch ins Museum gehen. Ob das bereits in der nächsten Saison klappt, ist aber noch offen.

Von Andreas Vogel

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