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Ostprignitz-Ruppin Im Urwald in Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Im Urwald in Neuruppin
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00:17 09.03.2016
Mogli unter Geiern. Die putzige Bande ist stets zu Streichen aufgelegt, beweist aber auch echte Freundschaft. Quelle: Cornelia Felsch
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Neuruppin

Mogli muss noch viel lernen, wenn er den Tiger Shir Khan besiegen will. Der Bär Balu will ihn unterrichten, doch so richtig klappt das nicht. Mogli ist weder so groß wie ein Bär noch kann er brüllen. „Wir werden schon noch herauskriegen, wo deine Stärken sind“, ermuntert der Bär seinen Freund, das Menschenkind, das von Wölfen im indischen Dschungel großgezogen wurde.

Bis auf den letzten Platz war der Neuruppiner Stadtgarten am Sonnabend gefüllt, als das Theater Lichtermeer aus Itzehoe (Schleswig-Holstein) sein Musical vom Dschungelbuch aufführte. Gespannt verfolgten Kinder, Eltern und Großeltern die musikalische Jagd durch den Urwald. Mit Tanz und Gesang, Schattenspielen und Handpuppen erweckt das Ensemble den indischen Dschungel zum Leben und sorgte von Beginn an für Spannung.

Unruhe kam erst in der Pause auf. Die Gänge wurden zum Lauf-Parcours und auch die Bühnendekoration wollten alle aus nächster Nähe bewundern. Das lebendige Kreativteam hatte die jungen Zuschauer mit ihrer dynamischen Spielleidenschaft infiziert.

Selbst Balu, der Bär, hat einen Heidenrespekt vor der Schlange Kaa. Quelle: Cornelia Felsch

Nicht zum ersten Mal waren die Künstler in Neuruppin zu Gast. Mit der Inszenierung von Peter Pan hatten sie schon einmal die Musical-Fans begeistert. Seit Oktober 2015 touren sie nun mit dem Dschungelbuch, ihrer zweiten Produktion, durch Deutschland. Buch und Musik stammen aus der Feder des Komponisten und Theaterautors Timo Riegelsberger.

Der Klassiker „Das Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling , mehrfach verfilmt und auf die Bühne gebracht, ist 1895 erschienen. Seitdem begleiten die Geschichten immer wieder neue Generationen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Den Animationsfilm von Walt Disney aus dem Jahr 1967 kennt jedes Kind.

In der Pause erobern die Kinder die Bühne. Quelle: Cornelia Felsch

Inmitten eines dichten, farbenfrohen Dschungel-Bühnenbilds gab es am Sonnabend ein Wiedersehen mit Baghira dem Panther, Balu dem Bären, der Affenbande mit King Louie, der hinterlistigen Schlange Kaa und natürlich auch mit dem hundsgemeinen Tiger Shir Khan. Elefantengeneral Hathi taucht als Schattenspiel auf. Mit angehaltenem Atem und zeitweise zugehaltenen Augen fiebern die jüngsten Zuschauer mit, wenn Mogli von der Schlange bedroht wird und vom gefährlichen Tiger um ein Haar besiegt wird.

Mogli-Rufe aus dem Publikum begleiten den jungen Helden bei seinen gefährlichen Abenteuern, bis er schließlich mit der Feuerblume den gefährlichen Shir Khan in die Flucht schlägt. Doch nicht alle Besucher lassen sich von den fantasievollen Bühnenaktionen verzaubern. Aus den hinteren Reihen kommt die nüchterne Feststellung einer Kinderstimme: „Das ist ein Mensch, der hat sich nur verkleidet!“ In melancholischen Momenten , in denen Mogli eine Gratwanderung zwischen Tier- und Menschsein vollzieht, berührt die Inszenierung durchaus auch die Seelen erwachsener Zuschauer. Und auch wenn er schließlich den Urwald, die Freunde und seine Wolfsmutter verlässt – in Neuruppin applaudieren am Ende nicht nur die Knirpse begeistert.

Von Cornelia Felsch

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