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Ostprignitz-Ruppin Imbisswagen in Wittstock abgefackelt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Imbisswagen in Wittstock abgefackelt
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13:02 09.05.2016
Der brennende Imbisswagen in Wittstock war nicht mehr zu retten. Quelle: Feuerwehr Wittstock
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Wittstock

Montag um 2.02 Uhr endete die Nachtruhe für die Wittstocker Feuerwehr. Ihre digitalen Alarmmelder wurden von der Leitstelle in Potsdam ausgelöst: Einsatzort war in Wittstock der Kreisverkehrsabzweig von der Rosa-Luxemburg-Straße zum Bohnekampweg. Dort steht schon viele Jahre ein Imbisswagen als mobiler und zeitweilig beliebter Versorgungspunkt. Von diesem Gefährt ist nun aber nur noch ein trauriges Metallskelett übrig geblieben.

Imbisswagen beim Eintreffen der Wehr voll in Flammen

Der Wagen hat beim Eintreffen der Feuerwehr bereits voll in Flammen gestanden und war auch mit viel Wasser nicht mehr zu retten. Dabei hatten die 23 Feuerwehrkameraden auch noch gleichzeitig drei „Gegner“ in Schach zu halten: Neben dem heiß fackelndem Verkaufsmobil befanden sich in dem Fahrzeug zwei Propangasflaschen, die jederzeit durch die Hitzeentwicklung explodieren konnten. Außerdem stand der Wagen direkt in der Nähe des Waldes vom Dossepark, der durch die anhaltende Trockenheit ohnehin schon brandgefährdet ist.

Die Feuerwehr löschte den Wagen und durchnässte den angrenzenden Wald. Quelle: Feuerwehr Wittstock

„Wir hatten gleich den Anfangsverdacht, dass sich im Wagen noch Gasflaschen befinden könnten. Deshalb haben wir einen Angriffstrupp unter Vollschutz dorthin geschickt, der versuchen sollte, die Flaschen zu kühlen und vor dem Zerbersten dort wegzuholen. Das ist auch geglückt“, sagt Einsatzleiter Matthias Krüger von der Wittstocker Feuerwehr.

Erleichtert fotografierte der Feuerwehrmann die aus den Flammen unversehrt geborgenen Propangasflaschen. Quelle: Feuerwehr Wittstock

Zeitgleich wurde neben den Löscharbeiten am Verkaufswagen aus zwei Rohren der angrenzende Baumbestand vom Dossepark durchnässt, um ihn vor der Flammenhitze zu schützen. Die Feuerwehrleute konnten um 3.15 Uhr diesen Einsatz beenden und den Rest ihrer unterbrochenen Nachtruhe fortsetzen. Zur Brandursache ermittelt jetzt die Kriminalpolizei, da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann.

Der zweite Einsatz war dann Montag um 7.24 Uhr auf der Tankstelle in der Jabeler Chaussee in Wittstock. Sechs Feuerwehrkameraden mussten dort ausgelaufenen Kraftstoff von einem Tankvorganges an einem Lkw an der Zapfsäule aufnehmen. Das Umweltamt hat sich nach der Beseitigung dann weiter um die Angelegenheit gekümmert.

Von Gerd-Peter Diederich

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