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Ostprignitz-Ruppin Imker zeigt Besuchern, wie Honig entsteht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Imker zeigt Besuchern, wie Honig entsteht
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00:17 12.05.2016
Mit einer Imkerpuppe begrüßte Bruno Mundt seine Besucher. Quelle: Christian Bark
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Blumenthal

Nur an die 60 Tage währt ein Bienenleben, danach sterben die fleißigen Nektarsammler an Erschöpfung. Das und vieles mehr erklärte Hobbyimker Bruno Mundt Gästen seines Gartens am Wochenende. Diese schauten nach einem Besuch im „Offenen Atelier“ des benachbarten Künstlers Detlef Glöde auch bei Mundt vorbei, kauften Honig aus eigener Produktion und erfuhren, wie dieser überhaupt entsteht.

„Ende Mai ist Hoch-Zeit für die Bienen“, erklärte der Hobbyimker. Dann sammelten seine zehn Bienenvölker, denene jeweils bis zu 40 000 Tiere angehören, Pflanzensäfte, was das Zeug halte. Jede Biene produziere im Laufe ihres kurzen Lebens etwa einen Esslöffel Honig. „Da bleibt genug für den Imker übrig“, sagte Mundt.

Zehn Bienenvölker mit jeweils bis zu 40 000 Tieren leben in Bruno Mundts Garten. Quelle: Christian Bark

Unter einer Lupe konnten Gäste auch die Varroamilbe, einen Parasiten, der die Bienenmaden anknabbert und diese damit flugunfähig macht, begutachten. „Da hilft nur, die Drohnenbrut hinauszuschneiden“, erklärte Mundt einen Separierungsprozess der Maden vom übrigen Stock. Hilfe bekämen die Bienen jedoch von einem anderen Tierchen. „Quasi einer Art Putzerfisch für die Nektarsammler“, verglich der Imker die Funktion des Bücherskorpions. Dieser gleicht unter der Lupe betrachtet tatsächlich einer Miniaturausgabe seiner größeren Artgenossen, fresse jedoch die Milben, wie Bruno Mundt erklärte.

Seit etwa acht Jahren öffnet Mundt seine Imkerei für Gäste. Parallel zum „Offenen Atelier“ seines Nachbar, den Blumenthaler Maler Detlef Glöde. Auch 2017 will Mundt seine Imkerei wieder Besuchern öffnen, wie er sagte.

Von Christian Bark

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