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Immer mehr Hundekot im Ort

Gumtow Immer mehr Hundekot im Ort

Gumtows Ortsvorsteher erinnert an die Pflichten der Hundehalter. Er hat dazu ein Schreiben verfasst. Anlass sind vermehrt auftretende Klagen über Hundekot im Ort. Die Gemeinde sieht weitere Probleme im öffentlichen Bereich

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Vielleicht würde in Gumtow ein solches Schild helfen?

Quelle: dpa

Gumtow. Die Bewohner von Gumtow erhalten in den nächsten Tagen ein Schreiben von Ortsvorsteher Oliver Nitschke. Er weist darauf hin, dass es eine Ordnungswidrigkeit ist, die Hinterlassenschaften seiner Hunde nicht zu beseitigen. „Besonders in Gumtow wird zunehmend über das Problem geklagt“, weiß Hauptamtsleiter Detlef Störing. Es sei aber nicht allein ein Gumtower Problem. Auch in anderen Orten gebe es nachlässige Hundehalter, so Störing. Er erinnert daran, dass derartige Ordnungswidrigkeiten bei konkreten Beschwerden, also mit Namen, mit einer Geldbuße von bis zu 500 Euro geahndet werden können und appelliert an die Hundehalter, den Kot ihrer Tiere wegzuräumen. Das sei einfacher, sauberer und unkomplizierter.

Probleme hat die Verwaltung auch mit der so genannten Sondernutzungssatzung. „Immer wieder fallen uns zum Beispiel auf Dienstfahrten Dinge auf, die verboten sind“, sagt Ines Geisler, Mitarbeiterin im Bereich Ordnungswesen. Oftmals würden auch Bürger solche Ordnungswidrigkeiten melden. Ein Beispiel ist die Lagerung von Baumaterial auf dem Bürgersteig oder Teilen davon. Das ist grundsätzlich erlaubt. „Muss aber bei uns beantragt werden, weil es sich um den öffentlichen Bereich handelt“, so Ines Geisler. Sie weist darauf hin, dass man im Internet auf der Seite der Gemeinde ein Formular findet, dass man dort direkt ausfüllen und damit die Sondernutzung beantragen kann. Die Lagerung von Baustoffen im öffentlichen Bereich kostet einen Euro pro Quadratmeter und Woche.

Hundekot nicht wegzuräumen, kann mit Geldbuße geahndet werden

Unstimmigkeiten gibt es laut Ines Geisler auch mit den so genannten Brauchtumsfeuern zum Frühjahr, Herbst oder zu Ostern. Die Ordnungsamtsmitarbeiterin sagt, dass sie erlaubt sind und nicht gebührenpflichtig, aber angemeldet werden müssen. Die Gemeinde gibt die Meldung dann weiter an die Leitstelle in Potsdam. Auch dafür stehen Formulare im Netz. Generell sei es erlaubt, kleine Feuer im Garten abzubrennen, allerdings ohne Baumschnitt, Müll und Laub und nicht an Sonn- und Feiertagen. Angezündet werden darf lediglich naturbelassenes Holz, dass zwei Jahre getrocknet wurde.

Ebenfalls gemeldet, aber zur Polizei, werden private Feuerwerke. Die Genehmigung für das Abbrennen von Raketen zu Geburtstagen oder Hochzeiten wird mit einem Mindestkostensatz von 40 Euro belegt.

All diese Dinge sind in der ordnungsbehördlichen Verordnung der Gemeinde Gumtow nachzulesen. Alle Haushalte der Gemeinde haben sie bekommen. Wer seine nicht mehr findet, kann sich in der Verwaltung bei Ines Geisler gern eine neue abholen.

Von Sandra Bels

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