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Immer mehr Kinder frei von Karies

Perleberg/Neuruppin Immer mehr Kinder frei von Karies

Vorzubeugen zahlt sich offenbar aus: In den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin haben immer mehr Menschen gesunde Zähne. Vor allem Kinder leiden seltener unter Karies als in früheren Jahren. Trotzdem enthalte das Frühstück immer noch zu viel Zucker, kritisieren Fachleute.

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Zahnpflege spielerisch lernen beim Tag der Zahngesundheit in Neuruppin.

Quelle: Peter Geisler

Perleberg/Neuruppin. Prignitzer und Ruppiner haben immer gesündere Zähne. Das ergab eine MAZ-Anfrage bei den jeweiligen Gesundheitsämtern der Kreise Ostprignitz-Ruppin und Prignitz. „In allen Altersgruppen haben sich die Befunde kontinuierlich durch Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen und Durchführung der Gruppenprophylaxe verbessert“, informiert die Sprecherin Eylin Helm aus dem Neuruppiner Landratsamt. Bei den Jüngsten zeigten sich die Erfolge besonders deutlich. Waren vor elf Jahren noch 50,9 Prozent der sechs Jahre alten Kinder kariesfrei, konnt die Quote im vergangenen Jahr auf 54 Prozent gesteigert werden. Bei den Zwölfjährigen falle das Ergebnis noch deutlicher aus. Bei gut 55 Prozent von ihnen wurde vor elf Jahren kein Karies festgestellt, mittlerweile seien schon fast 79 Prozent kariesfrei. Ähnlich positive Nachrichten gibt es aus der Prignitz. Dort waren vor einem Jahr einer Kreissprecherin zufolge 82 Prozent der Gebisse drei  Jahre alter Kinder kariesfrei. Ebenso seien bereits 82 Prozent der Gebisse von Zwölfjährigen im Kreis kariesfrei.

Dafür beteiligt sich der Landkreis Prignitz pro Schuljahr mit einer fünfstelligen Summe an der Umsetzung und Durchführung der Gruppenprophylaxemaßnahmen, wie es aus Perleberg heißt. Ähnlich viel investiert man in Ostprignitz-Ruppin in die Zahngesundheit. Dort würde jede Untersuchung von Kindern bis zu zwölf Jahren mit 1,90 Euro und von Kindern ab zwölf Jahren mit 1,82 Euro pro Kind gefördert. Allerdings sieht Eylin Helm in Sachen gesundes Schulfrühstück noch Optimierungsbedarf. „Das Schulfrühstück der Kinder ist noch zu oft zu zuckerhaltig“, sagt sie. Das könne zu erhöhter Kariesentstehung und weiteren Erkrankungen führen. Hier müsse mehr Aufklärung betrieben werden.

Von Christian Bark

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