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Immer mehr Kyritzer demonstrieren für Frieden

Montagsdemo Immer mehr Kyritzer demonstrieren für Frieden

Bei der Montagsdemo für den Frieden auf dem Kyritzer Marktplatz haben diesmal deutlich mehr Menschen teilgenommen als bei der Auftaktveranstaltung vor einer Woche. Mehr als 40 Sympathisanten hatten sich unter der Friedenseiche versammelt – trotz strömenden Regens. Am nächsten Montag soll die nächste Kundgebung stattfinden – dann auch in Wusterhausen.

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Bei der Friedensdemonstration am Montag versammelten sich etwa fünfmal mehr Teilnehmer als noch vor einer Woche.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Die drei Organisatoren der Montagsdemo für den Frieden, Kathrin und Sascha Boleslawsky sowie Jörg Kannenberg, trauten ihren Augen kaum, als sich zu Beginn der Demonstration um 18 Uhr gut 40 Teilnehmer auf dem Kyritzer Marktplatz unter der Friedenseiche um sie scharten. Das sollte bei heftigem Regen schon etwas heißen. „Es ist schön, dass sich so viele aufgemacht haben, um mit uns zu demonstrieren. Je mehr wir sind, desto eher bekommen wir auch Gehör“, sagte Sascha Boleslawsky zur Eröffnung der auf eine Stunde ausgelegten Kundgebung auf dem Marktplatz. Zur Auftaktveranstaltung vor einer Woche waren es gerade einmal sechs Sympathisanten.

Zu den Teilnehmern an diesem Montag gehörten unter anderen der Kreistagsabgeordnete Dieter Groß (Die Linke) und der evangelische Pfarrer Sascha Gebauer. Die Anwesenden bei der Friedensdemo äußerten die Hoffnung, dass sich künftig jeden Montag noch viel mehr Menschen versammeln und – vielleicht bald schon von Kyritz ausgehend – auch in den Nachbarstädten Wusterhausen und Neustadt Leute aus diesem Grund auf die Straße gehen. Dieter Groß wies darauf hin, dass Kyritz passender Weise seit 2005 den Beinamen „Stadt des Friedens“ trage.

Kathrin Boleslawsky (l) und Gisela Beckmann trugen ein Gedicht vor

Kathrin Boleslawsky (l.) und Gisela Beckmann trugen ein Gedicht vor.

Quelle: André Reichel

Gisela Beckmann, Jahrgang 1938, berichtete von ihren eigenen Erlebnissen, die sie als Kind im Zweiten Weltkrieg machen musste. Nicht nur aus diesem Grund ist es der Kyritzerin ein wichtiges Anliegen, ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Gemeinsam mit Kathrin Boleslawsky trug Gisela Beckmann ein Friedensgedicht vor und auch ein Weihnachtslied wurde zusammen mit allen Teilnehmern gesungen.

Jörg Kannenberg äußerte die Idee, einen offenen Brief zu verfassen – adressiert an die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zudem verabredete man sich für die nächste Friedensdemonstration, die am Montag, 7. Dezember, wieder um 18 Uhr auf dem Kyritzer Marktplatz stattfinden soll – und erstmals dann auch zur selben Zeit auf dem Wusterhausener Marktplatz.

Von André Reichel

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