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Immer wieder sonntags

Wittstock Immer wieder sonntags

Seit Anfang April hat die Touristinformation am Wittstocker Bleichwall auch an Sonn-und Feiertagen geöffnet und bleibt dafür montags geschlossen. Erste Erfahrungen mit diesem neuen Konzept zeigen: Es kommt offenbar bei den Besuchern an.

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Martin Bünning und Antje Biewald-Blumenthal.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Sonntags in einer fremden Stadt – und Besucher wissen nicht, wo es etwas zu erleben gibt: Dieses Problem hat die Stadt Wittstock vor gut anderthalb Monaten behoben. Seit Anfang April gelten die neuen Öffnungszeiten für die Saison. Das heißt, Touristen haben nun auch sonn- und feiertags von 13 bis 16 Uhr einen Anlaufpunkt an dem sie sich über sämtliche Angebote in der Stadt und den Ortsteilen informieren können. Daneben gibt es dienstags bis samstags Öffnungszeiten von 10 bis 17 Uhr. Lediglich montags bleibt die Touristinformation geschlossen.

Auch die anderen touristischen Highlights im Stadtgebiet wie das Daberturm-Ensemble; die Schweden-Plattform oder der archäologische Park in Freyenstein hätten ähnliche Sonntagsöffnungszeiten.

190 Teilnehmer an Stadtführungen

Das kommt bei den Besuchern offenbar an. Eine erste Auswertung ergab: 190 Gäste haben im April an Stadtführungen teilgenommen und rund 200 sich in der Touristinformation nach Flyern, Tickets und sonstigen Angeboten erkundigt. Diese Zahlen nennt Martin Bünning, Leiter des städtischen Amtes für Stadtentwicklung, und schätzt sie als „beachtlich“ ein, zumal sich der April eher kühl und unbeständig präsentierte.

Grundsätzlich seie die Touristinformation an Feiertagen und Dienstagen besonders stark frequentiert. Dann kämen durchschnittlich jeweils 20 bis 30 Besucher. Vor allem die Stadtführungen stünden dabei im Mittelpunkt. Jeweils samstags ab 11 Uhr beginnen die Touren von der Touristinformation aus. Dann geht es durch die Altstadt, die von Besuchern immer wieder gelobt werde, zum Beispiel für die vielen sanierten historischen Häuser, die kleinen Geschäfte oder auch die sehenswerten Sichtachsen, etwa vom Dosseteich in Richtung Stadtmauer und Bleichwall.

Martin Bünning und Antje Biewald-Blumenthal, die Vorsitzende des Tourismusvereins Wittstocker Land, sehen vor allem die ehrenamtlichen Stadtführer als Zugpferde des städtischen Tourismus’. „Auf Wunsch holen sie die Teilnehmer auch vom Hotel ab“, berichtet Antje Biewald-Blumenthal, die Chefin des Hotels „Stadt Wittstock“.

Noch mehr Angebote zur Laga 2019 nötig

In zwei Jahren, wenn Wittstock die Landesgartenschau ausrichten wird, müssten die Angebote jedoch noch breiter gefächert werden. Darin sind sich beide Akteure einig. Welche Touristenmagnete es dann konkret geben wird, müsse noch erarbeitet werden. Gleichzeitig werde jetzt schon an einem Nutzungskonzept für die heutige Touristinformation für die Zeit nach der Laga gearbeitet. Schließlich soll sie zum Jahreswechsel 2018/19 ins alte Bahnhofsgebäude ziehen, sodass die heutigen Räume für andere Zwecke zur Verfügung stehen werden. Die langfristige Suche nach einer nachhaltigen späteren Nutzung habe laut Bünning auch mit der sehr speziellen Ausstattung der Räume zu tun. Schließlich verfügen sie zur Straße hin über große hölzerne Tore, die die Glasfronten verdecken.

Von Björn Wagener

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