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In Bantikow mehr Geld für Opferhilfe gefordert

Weisser Ring In Bantikow mehr Geld für Opferhilfe gefordert

Alljährlich kommen in Brandenburg Bußgelder aus Strafverfahren in Millionenhöhe zusammen. Dieses Geld wird nicht ausreichend genug den Opfern von Straftaten zugeführt, sagte der Landesvorsitzende des „Weissen Rings“, Jürgen Lüth, in Bantikow. Dort feierte die Regionalstelle OPR zehnjähriges Bestehen.

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Lutz Jaenicke, Holger Mende und Herbert Brandt (v.l.n.r.).

Quelle: Matthias Anke

Bantikow. Mit kleinen Plakaten macht die Opferschutzvereinigung „Weisser Ring“ ab jetzt in allen Polizeiwachen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin auf sich aufmerksam. Hauptkommissar Holger Mende von der Inspektion in Neuruppin sowie deren Leiter Lutz Jaenicke bekamen sie beim jüngsten Treffen ehrenamtlicher Opferhelfer des Weissen Rings im „Hotel am Untersee“ in Bantikow überreicht. Anlass war das nunmehr zehnjährige Bestehen dieser Außenstelle des Brandenburger Landesverbands, die damals vom Kyritzer Herbert Brandt initiiert wurde.

Jürgen Lüth, Landesvorsitzender des Weissen Rings

Jürgen Lüth, Landesvorsitzender des Weissen Rings.

Quelle: Matthias Anke

Die Kontaktdaten von ihm als Koordinator der gut ein Dutzend Helfer in der Region sollen nun in den Anzeigenaufnahmebereichen der Wachen gut sichtbar sein für Opfer von Straftaten wie auch die Beamten selbst. Sie sollen stets vor Augen haben, dass sie auf dieses Angebot hinweisen können. „Wir wissen, dass es mehr Opfer gibt, die zu uns kommen würden, würden sie uns kennen“, sagte Brandt.

Neben Mende und Jaenicke kam auch Jürgen Lüth als Brandenburger Landesvorsitzender des Weissen Rings zu der Dankeschönveranstaltung. Lüth, vormals Cottbusser Polizeipräsidiumschef, forderte in Richtung Land unter anderem, dass von den alljährlichen Bußgeldern aus Strafsachen in Millionenhöhe viel mehr den Opfern zugute kommen müsse. „Das, was bisher zurückfließt, hat nichts mit Wiedergutmachung zu tun“, sagte er.

Von Matthias Anke

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