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Ostprignitz-Ruppin In Gantikow ist noch Weihnachten
Lokales Ostprignitz-Ruppin In Gantikow ist noch Weihnachten
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00:24 20.01.2016
In der Abenddämmerung kommt die Weihnachtsbeleuchtung am Haus erst so richtig zur Geltung. Quelle: André Reichel
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Gantikow

Jetzt, in der zweiten Januarhälfte, sind die Weihnachtsbäume in den allermeisten Wohnzimmern längst abgeschmückt und die Lichterketten und Lichterbögen aus den Fenstern verschwunden. Auch im beschaulichen Prignitzdorf Gantikow, unweit von Kyritz, erinnert in der anbrechenden Abenddämmerung nur noch vereinzelt hier und da ein in buntem Lichterglanz erstrahlender Herrnhuter Stern an die vergangene Weihnachtszeit.

Andreas Funk und Jana Sobich lieben die Weihnachtszeit über alles. Quelle: André Reichel

Doch ein Haus im Dorf, nur einen Steinwurf weit von der alten Feldsteinkirche entfernt, bildet eine Ausnahme. Dort wohnen Jana Sobich und Andreas Funk. In der Dunkelheit unübersehbar und schon von weitem sichtbar, haben die beiden Gantikower ihr ganzes Haus in ein buntes Advents- und Weihnachtsparadis verwandelt. Die Sträucher in den Kübeln an der Hofeinfahrt leuchten genau so wie die Fensterrahmen. Kleine Weihnachtsmänner klettern einen Lichterschlauch empor. Bunte „Eiszapfen“ fügen sich gleich daneben in den Reigen ein. Die Eingangstür wird von bunt leuchtenden Girlanden umrahmt. An der Hauswand erstrahlt in warmen Gelb ein Lichternetz. Überall Lichterketten, wohin man schaut. Von Drinnen erstrahlen von den Fensterbänken Adventsbögen. Auch in der Wohnung finden sich überall Weihnachtsmänner, zum Teil auch selbstgebastelte Dekoration, Kugeln, Kränze und Girlanden hängen an allen Fenstern und Wänden oder hängen von der niedrigen Decke herab.

Ein Hingucker ist das Haus von Jana Sobich und Andreas Funk nicht nur für die Gantikower, sondern auch für viele andere. „Jeden Abend halten Autos bei uns an und die Leute steigen staunend aus und gucken“, berichtet der 47-jährige Andreas Funk, der sich mit dem „Weihnachtsfieber“ bei seiner Lebenspartnerin angesteckt hat. Seit vier Jahren leben die beiden in Gantikow und seitdem kam die Begeisterung für Advents- und Weihnachtsdeko bei ihnen erst so richtig in Fahrt, berichten sie.

Auch im Haus ist noch Weihnachten. Quelle: André Reichel

Jedes Jahr kommen weitere Stücke hinzu. Um all die vielen Dekorationsstücke am und im Haus richtig zu platzieren, braucht das Paar rund zehn Tage. „Der Aufwand ist enorm, doch wie lieben die Weihnachtszeit über alles und aus diesen Gründen lassen wir uns auch mit dem Abschmücken so viel Zeit“, sagt Jana Sobich. Über die Stromkosten denkt die 45-jährige lieber nicht nach. „Sonst leben wir ganz bescheiden. Das hier ist der einzige Luxus, den wir uns leisten“, erklärt Jana Sobich. Eine Woche wollen die beiden noch ihren Weihnachtstraum genießen und mit dem Abschmücken beginnen. Alles kommt dann wohlgeordnet in verschiedene Kisten auf den Dachboden. An die Zeit danach denkt besonders Jana Sobich mit Grausen: „Das Haus erscheint mir dann immer ziemlich kahl“. Doch das nächste Weihnachtsfest mit vielen neuen Deko-Ideen kommt ganz bestimmt.

Von André Reichel

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