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In Jabel ist jeder Tag ein Sonntag

Etwas blüht immer In Jabel ist jeder Tag ein Sonntag

Als Petra Puls ihr Sonntagscafé in Jabel eröffnete, da war es tatsächlich nur an Sonntagen. Inzwischen hat das Café zumindest im Sommer täglich geöffnet und der Name bekam eine neue Bedeutung. Das Konzept: Es gibt immer mal was Neues und die Gäste sollen sich fühlen, als wenn jeder Tag ein Sonntag wäre.

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Zum Tag der offenen Gärten lädt Petra Puls regelmäßig ein und verspricht: „Irgendetwas blüht immer.“

Quelle: Claudia Bihler

Jabel. Wenn in Brandenburg die Aktion Landpartie ausgerufen wird, dann ist Petra Puls aus Jabel mit ihrem Sonntagscafé schon seit dem Jahr 2007 dabei. Am Tag des offenen Denkmals stehen die Türen im denkmalgeschützten Ensemble offen. Und egal, ob die Gärtner in der Prignitz oder die von Berlin-Brandenburg ihre Gärten öffnen: Das grüne Idyll der Unternehmerin in Jabel lädt ebenfalls zum Staunen, Lernen und Genießen ein.

Seerosenteppich auf dem Gartenteich

Seerosenteppich auf dem Gartenteich.

Quelle: Claudia Bihler

Derzeit überzieht ein Teppich blühender Seerosen den Badeteich. Und überall blüht es: „Eigentlich habe ich das ganze Jahr über irgendetwas, was blüht“, sagt Petra Puls auf der Terrasse ihres Cafés, über der ein sanfter Geruch der Robinienart liegt, die gerade ihre weißen Blütentrauben zu voller Pracht entfaltet hat.

Wenn die Café-Besitzerin an die Anfänge ihres Unternehmens denkt, dann muss sie selbst ein wenig lachen: „Im Haus gab es einen Betonfußboden, Neonröhren spendeten Licht.“ Und dennoch: „Die Leute kamen zu Besuch, sie wollten hier sein.“

Eigentlich wollte die ehemalige Maschinenbau-Ingenieurin ihr Haus einmal als Bastelcafé führen. In dem großen Raum standen jede Menge Regale, auf denen alle Utensilien bereitlagen, die Kreative für floristische Kunststücke benötigen. Doch dann kamen nach und nach immer mehr Veranstaltungen dazu: „Mal gab es eine Kabarett-Vorstellung, mal eine Lesung.“ Konzerte wurden veranstaltet – etwa mit „Clover“, die irischen Folk spielen und zu den Lieblingsbands der Jabelerin gehören. Und auch ein Wilhelm-Busch-Abend ist ihr noch gut in Erinnerung: „Damals servierten wir ein Drei-Gang-Menü während der Pausen zu einer Wilhelm-Busch-Lesung. Natürlich gab es Hähnchenbeine, über die sich die Gäste besonders freuten.“

Die Gartenterrasse des  Sonntagscafés in  Jabel

Die Gartenterrasse des Sonntagscafés in Jabel.

Quelle: Claudia Bihler

Ganz so viele Veranstaltungen wie früher stehen heute nicht mehr auf dem Programm im Sonntagscafé – auch deshalb, weil es inzwischen in der gesamten Region zahlreiche Veranstaltungen gibt. Dafür öffnet Petra Puls während der Sommermonate jeden Tag – schließlich sollen Radfahrer, Touristen und Einheimische immer ein offenes Haus vorfinden.

Als sie das Haus eröffnete, pendelte sie noch regelmäßig nach Berlin zur Arbeit. Damals kam auch der Name zustande. „Ich hab dann samstags gebacken und sonntags geöffnet.“ Inzwischen lebt sie selbst schon seit vielen Jahren in Jabel und ihre Öffnungszeiten haben sich immer mehr erweitert. Dass das Café dennoch seinen Namen „Sonntagscafé“ behalten hat, hat für sie inzwischen eine ganz andere Bedeutung erhalten. Ob Bands oder Lesungen, ob Theater oder Kabarett: „Meine Veranstaltungen wähle ich vor allem auch nach meinem Geschmack aus, deutsche Volksmusik würde ich vermutlich eher nicht hier spielen.“ Dass sie alles nach ihrem Geschmack gestalten kann, hat für sie einen angenehmen Nebeneffekt. „Das ist so, als wenn jeder Tag Sonntag wäre.“ Und das gelte natürlich vor allem auch für ihre Gäste, die unter anderem auch eine große Ferienwohnung auf dem Gelände vorfinden.

Und auch zu Veranstaltungen wird Petra Puls immer wieder „angestiftet“. Neben den Tagen der offenen Gärten steht am 14. Juli etwa ein Konzert mit dem Kultgitarristen Martin C. Herberg auf dem Programm, der das Café im Rahmen seiner Abschiedstour besucht.

Und am Freitag, 1. Juli, gibt es wieder einmal etwas ganz Neues, für das die Gäste rechtzeitig reservieren sollten. „An dem Tag werden wir hier den Startschuss für unseren ersten Tapas-Abend geben. Die Tapas bereitet ein echter Berliner Tapas-Künstler zu.“

Von Claudia Bihler

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