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Ostprignitz-Ruppin In Strubensee tuckern die Trecker
Lokales Ostprignitz-Ruppin In Strubensee tuckern die Trecker
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00:17 17.04.2016
Wolfgang Berndt auf dem RS 30. Quelle: Peter Geisler
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Strubensee

Ein alter Pionier – ja, das wäre schon was. „Wenn ich da einen geschossen kriege – nehm ich den sofort“, sagt Wolfgang Berndt mit leuchtenden Augen über den Trecker seiner Träume. Gerade sitzt er auf einem RS 30, ein DDR-Bau und Vorgänger des Famulus. Baujahr 1957 und auch nicht zu verachten. „Den haben wir erst seit vier Wochen“, sagt der Strubenseer über das leuchtendgrüne Gerät. Sein Sohn Martin hat ihn gekauft und zurecht geschraubt, so dass Berndt ihn auf dem Gehöft auch nutzen kann.

„Ich bin von alter Technik begeistert – er stand im Internet.“ Vater und Sohn haben nicht lange gefackelt, das gute Stück erworben und per Tieflader über 200 Kilometer aus Magdeburg abgeholt. „30 PS, fünf Vorwärtsgänge und einer rückwärts. Und 29 Stundenkilometer maximal – das ist schon was“, so Berndt, der mit einem speziellen Anhängsel gerade den Rasen vertikutiert. „Zumal er das gleiche Baujahr hat wie ich“, so der gebürtige Fehrbelliner, der vor 35Jharen nach Strubensee eingeheiratet hat. Bereut hat er das nie. „Ich hab hier Wald, Wasser, Natur – alles was ich brauche“, sagt er und setzt nach: „Das ist das Dorf, in dem ich zuhause bin. Ich würde in keinem anderen mehr wohnen wollen.“

Von Regine Buddeke

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