Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
In der Kyritz-Ruppiner Heide leben 7 Wölfe

Neuruppin In der Kyritz-Ruppiner Heide leben 7 Wölfe

Das Rudel Wölfe, das in der Kyritz-Ruppiner Heide lebt, besteht aus mindestens sieben Graupelzen. Förster haben am Donnerstag zwei Alt- und fünf Jungtiere in der Heide entdeckt. Bisher waren erst drei junge Wölfe gesichtet worden. Die Jungtiere werden wohl bis nächstes Jahr in der Heide bleiben, bevor sie sich ein eigenes Revier suchen.

Voriger Artikel
Die Stadt erhält 80 000 Euro von der NWG
Nächster Artikel
Schnellere Hilfe für Scheidungskinder

Dieser Wolf lebt schon seit Jahren in der Heide. Er hat erstmals für Nachwuchs gesorgt.

Quelle: Bundesforst

Neuruppin. In der Kyritz-Ruppiner Heide leben nicht drei, sondern sogar fünf junge Wölfe mit zwei erwachsenen Tieren. Die Graupelze wurden allesamt am Donnerstag entdeckt, sagte am Freitag Rainer En­trup von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Die Bima ist Eigentümerin der Heide.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Förster in der Heide drei junge und zwei erwachsene Wölfe nachweisen können. Bis dahin konnte lediglich vermutet werden, dass der seit Jahren in der Heide lebende Graupelz eine Partnerin gefunden haben muss. „Dafür sprachen im Januar Doppelspuren im Schnee in einem Revier“, sagte Robert Franck, Wolfsbeauftragter des Kreisjagdverbandes Ostprignitz-Ruppin. Franck vermutet, dass die jungen Wölfe, die Ende Mai oder Anfang Juni in einer Erdhöhle geboren wurden, bis zur Paarungszeit im Februar, März in der Heide bleiben und sich dann selbst ein Revier suchen werden. Denn die Alttiere brauchen ihr Revier für den neuen Nachwuchs. Franck appellierte an alle Züchter, ihre Tiere wenigstens über Nacht einzustallen – so wie es mit Geflügel gemacht wird. „Der Wolf ist nun mal ein Raubtier“, so Franck.

In diesem Jahr wurden laut Land bis Mitte Juli 85 Schafe, 13 Rinder und zwölf Stück Damwild von Wölfen in der Mark gerissen. Das Land zahlte dafür insgesamt 5700 Euro als Entschädigung. Zum Vergleich: 2015 erstattete das Land 11 500 Euro. Die größte Summe wurde 2010 mit gut 20 000 Euro gezahlt.

Von Andreas Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg