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Ostprignitz-Ruppin In moderne Computer investiert
Lokales Ostprignitz-Ruppin In moderne Computer investiert
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02:16 05.07.2015
Oberstufenkoordinator Uwe Ronneburg (r.) und Wicom-Geschäftsführer Andreas Meyer in dem neu eingerichteten Computerkabinett. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Ein Computerkabinett im Städtischen Gymnasium Wittstock ist jetzt völlig neu aufgebaut worden. 22 stationäre PCs, zehn Notebooks, ein Whiteboard und ein Media-Rechner für Videos und Bildbearbeitung sind bereits installiert und werden voraussichtlich ab 6. Juli erstmals in Betrieb genommen. Davon geht jedenfalls Oberstufenkoordinator und Informatik-Lehrer Uwe Ronneburg aus. Gemeinsam mit Andreas Meyer von der Firma Wicom-Software aus Wittstock, die die Technik installiert hat und künftig auch wartet, stellte er am Donnerstag das neue Kabinett vor. Es bietet gleich mehrere Vorteile. Denn es ist komplett baugleich mit einem zweiten solchen Kabinett nebenan. Das heißt, künftig können zwei Klassen gleichzeitig die Computerarbeitsplätze nutzen. Das entspannt die Lage im Zeitplan. „Bisher gab es eine Liste in die die Lehrer geplante Unterrichtsstunden im Computerkabinett eintragen konnten“, beschreibt Uwe Ronneburg die Situation. Die Notebooks dienen als Puffer, wenn mehr Schüler als stationäre Arbeitsplätze vorhanden sind. „Es gibt einen festgelegten Platzbedarf, der je PC-Arbeitsplatz zur Verfügung stehen muss, deshalb kann man nicht noch mehr stationäre Rechner in dem Raum anschließen“, sagt Andreas Meyer. Die alte, anfällige Technik, die noch im überholten Betriebssystem Windows XP lief und inzwischen kaum mehr nutzbar gewesen sei, sei komplett verschrottet worden. Auch die Verkabelung wurde erneuert. Laut Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben wurden insgesamt fast 39 000 Euro in das Kabinett investiert. Rund 27 000 Euro davon kamen als Förderung über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Auch die Stadt Wittstock hat Geld dazugegeben

Doch damit nicht genug. Außerdem seien auch rund 11 000 Euro in die technischen Aufrüstung von 15 Rechnern und fünf Laptops gesteckt worden, die an der Schule bereits vorhanden waren. Das Geld dafür kam allerdings aus dem Haushalt der Stadt Wittstock.

Das Städtische Gymnasium sei laut Uwe Ronneburg nun technisch gut aufgestellt. Die Unterrichtsräume im Anbau seien „edv-seitig voll erschlossen“. PC-Technik mit Beamer und Projektionswänden gebe es überall. Insgesamt verfüge das Gymnasium über acht Whiteboards (elektronische Tafeln). Die Ausstattung im Altbau reiche da noch nicht ganz heran, werde aber nach und nach – im Zusammenhang mit nötigen Renovierungsmaßnahmen – ebenfalls nachgezogen.

Für die Schüler sei es sehr wichtig, auf dem neuesten technischen Stand unterrichtet zu werden, betont Uwe Ronneburg und berichtet, dass bereits in der 9. Klasse erstmals eine Facharbeit ausschließlich am PC erstellt werden müsse. Da sei es auch von Vorteil, wenn die Jugendlichen auch zu Hause zumindest über einen Computer mit Internet-Anschluss verfügten. Auf der anderen Seite bedeute diese Entwicklung aber auch, dass die Lehrer technisch am Ball bleiben und sich weiterbilden müssten, ergänzt Andreas Meyer.

Von Björn Wagener

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