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Katzenfelljäger in Neuruppin unterwegs?

Tierfreunde in Sorge Katzenfelljäger in Neuruppin unterwegs?

Schon wieder verschwinden in und um Neuruppin Katzen – meist in der Nacht. Die Tierfreunde sind in Sorge und fürchten, dass ein Felljäger sein Unwesen treibt. Sie hoffen auf die Polizei und rufen zu größerer Wachsamkeit auf. Der Tierschutzverein hat für Katzenfreunde weitere Tipps, um die eigenen Tiere zu schützen.

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Leolas ist plötzlich verschwunden.

Quelle: Privat

Gildenhall. Bei vielen Katzenbesitzern in und um Neuruppin geht derzeit die Angst um. Denn in jüngster Zeit sind mehrere Katzen verschwunden. „Ich bin mir sicher, dass es jemand auf die Tierfelle abgesehen hat“, sagt Birgit Otto-Mewes.

Die 49-Jährige aus Gildenhall vermisst seit gut einer Woche ihren Kater Leolas. Der ist gut ein Jahr alt und getigert mit weißen Stiefelchen. „Den hatte ich zu Ostern vom Tierschutzverein übernommen“, sagt die Katzenliebhaberin. Nach drei Wochen wich er ihr kaum noch von der Seite. Leolas war zwar ein Freigänger, der des Nachts immer stromern ging. Doch am Morgen war er stets wieder da – bis vergangene Woche.

Das Verschwinden von Leolas ist kein Einzelfall. Auch die Nachbarin von Birgit Otto-Mewes vermisst seit ein paar Tagen ihre Katze. Nana ist zehn Jahre und silbergrau. Sie verschwand kurioserweise in der selben Nacht wie Leolas. Auch deshalb geht Otto-Mewes davon aus, dass keine Katzenhasser am Werk sind, sondern jemand auf die Felle der Tiere scharf ist. Sie hat Anzeige bei der Internetwache der Polizei erstattet, aber bisher noch keine Reaktion erfahren.

Tierbesitzer sollten wachsam sein

Die Gildenhallerin appelliert deshalb an alle Katzenbesitzer, derzeit besonders wachsam zu sein und die Tiere möglichst nachts im geschützten Bereich zu halten. Das widerspricht zwar einer artgerechten Haltung. „Aber dadurch bleiben die Katzen wenigstens am Leben.“ Nicole Herzberger vom Tierschutzverein Ostprignitz-Ruppin unterstützt den Aufruf. „Die Unbekannten sind meist nachts unterwegs“, sagt sie. Eine weitere Vermisstmeldungen gibt es aus der Mesche. Dort verschwand eine fünf Jahre alte Katze, die schwarz-weiß ist und ein Halsband trug. Katzenfreunde vermuten, dass der Fahrer eines beigefarbenen Transporters etwas mit dem Verschwinden der Tiere zu tun haben könnte. Das Auto war mehrfach aufgefallen. Jedoch gibt es bisher keine weiteren Hinweise.

Die Polizei will prüfen, ob sie wegen des Verschwindens der Katzen in Gildenhall dort öfter Streife fährt. Einfacher sei es aber, sich an den zuständigen Revierpolizisten zu wenden, sagte Sprecherin Ariane Feierbach. Schon im April waren in Gildenhall sechs Katzen verschwunden, darunter ebenfalls eine von Birgit Otto-Mewes. Die Ermittlungen der Polizei hatten nichts ergeben. Möglicherweise kommt der Feind aus der Luft: Bei Uhus stehen auch Katzen gern mal auf dem Speiseplan.

Von Andreas Vogel

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