Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin In zwei Schritten zum Solarpark
Lokales Ostprignitz-Ruppin In zwei Schritten zum Solarpark
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 04.03.2017
Im Herzberger Gewerbegebiet soll eine weitere Solarfläche entstehen. Quelle: Jutta Abromeit
Anzeige
Herzberg

Im Herzberger Gewerbegebiet wird voraussichtlich noch in diesem Jahr eine weitere Solarfläche errichtet. In den vergangenen Monaten hatten sechs Unternehmen ihr Interesse angemeldet, dort weitere Solar­anlagen aufzustellen. Das Amt Lindow will diese Firmen sowie den Unternehmer, der dort bereits einen Solarpark betreibt, um ein Höchstgebot bitten. Darauf hatten sich die Gemeindevertreter am Dienstag verständigt.

Die Gemeinde hätte eine knapp zwei Hektar große Fläche im Nordwesten des Gewerbeparks anzubieten. Die Hälfte der Fläche soll voraussichtlich in diesem, die andere Hälfte voraussichtlich im kommenden Jahr mit Solaranlagen bebaut werden.

Auch kleine Flächen sind für Solarunternehmen interessant

Seit dem 1. Januar gilt das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es regelt unter anderem, dass Flächen, auf denen eine Leistung von 750 Kilowatt Peak erbracht werden kann, ohne Ausschreibung vergeben könnten – das sind Flächen mit einer Größe von etwa einem Hektar. Solarfirmen, die eine aufwändige Ausschreibung umgehen wollen, sind deshalb auch an kleinen Flächen interessiert.

Lieske hatte am Dienstag zwei Wege vorgeschlagen, die Flächen in Herzberg zu vergeben – über eine Ausschreibung oder über ein Angebotsverfahren, bei dem jeder Interessent bis zu einem Stichtag sein Höchstgebot „in einem geschlossenen und markierten Umschlag“ abgeben kann. Lieske selbst plädierte für das Angebotsverfahren. Dem schlossen sich die Gemeindevertreter an.

Gewerbepark war ein Fiasko

Der Gewerbepark Herzberg war Ende der 90er-Jahre angelegt worden. Der Park an der B 167 hatte sich jedoch schnell zum Fiasko entwickelt. Etwa sieben Hektar Fläche wären noch immer zu vergeben. Vor einigen Jahren hatten sich die drei Gemeinden, denen die Flächen gehören, jedoch darauf geeinigt, lediglich einen Teil davon für Solaranlagen anzubieten – die knapp zwei Hektar, die vom Grundstückszuschnitt unattraktiv sind und weit weg von der Straße liegen. Wie viel Pacht die neuen Solarflächen einspielen, hängt von den Angeboten ab. Möglich sind bis zu 5000 Euro pro Jahr und Hektar.

Von Frauke Herweg

Über 90 000 Kilometer haben die Radwanderer des Ruppiner Radsportclubs seit 1978 zusammen zurück gelegt. Jeden zweiten Sonntag treffen sich um die 20 Radler, um die Region zu erkunden. Höhepunkt ist der bereits fünfte Fahrradtag, der am 29. April unter dem Motto „Fahr Rad – gemeinsam gegen Mukoviszidose“ auf dem Neuruppiner Schulplatz stattfindet.

04.03.2017

Egal ob Trabi, Wartburg, Mercedes oder Amischlitten – Oldtimer werden in Prignitz und Ruppin immer beliebter. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht und so fahren mittlerweile hunderte solcher Klassiker durch die Region. Das hat auch monetäre Gründe, denn die Zulassung als Oldtimer bringt steuerliche Vorteile mit sich.

04.03.2017

Die Euphorie der Anfangsjahre ist bei Wittstocks Karnevalisten gewichen. Bei der symbolischen Schlüsselrückgabe an Bürgermeister Jörg Gehrmann blickten sie besorgt und optimistisch zurück auf die zurückliegende und voraus auf die bevorstehende 30. Session. Die soll, obwohl kein närrisches Jubiläum, etwas ganz Besonderes werden.

04.03.2017
Anzeige