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In zwei Schritten zum Solarpark

Herzberg In zwei Schritten zum Solarpark

Im Herzberger Gewerbegebiet soll eine weitere Solarfläche entstehen. Interessierte Unternehmen sollen in den kommenden Wochen ihr Höchstgebot für ein Areal im Nordwesten des Parks abgeben. Voraussichtlich noch in diesem Jahr werden die Anlagen montiert.

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Im Herzberger Gewerbegebiet soll eine weitere Solarfläche entstehen.

Quelle: Jutta Abromeit

Herzberg. Im Herzberger Gewerbegebiet wird voraussichtlich noch in diesem Jahr eine weitere Solarfläche errichtet. In den vergangenen Monaten hatten sechs Unternehmen ihr Interesse angemeldet, dort weitere Solar­anlagen aufzustellen. Das Amt Lindow will diese Firmen sowie den Unternehmer, der dort bereits einen Solarpark betreibt, um ein Höchstgebot bitten. Darauf hatten sich die Gemeindevertreter am Dienstag verständigt.

Die Gemeinde hätte eine knapp zwei Hektar große Fläche im Nordwesten des Gewerbeparks anzubieten. Die Hälfte der Fläche soll voraussichtlich in diesem, die andere Hälfte voraussichtlich im kommenden Jahr mit Solaranlagen bebaut werden.

Auch kleine Flächen sind für Solarunternehmen interessant

Seit dem 1. Januar gilt das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es regelt unter anderem, dass Flächen, auf denen eine Leistung von 750 Kilowatt Peak erbracht werden kann, ohne Ausschreibung vergeben könnten – das sind Flächen mit einer Größe von etwa einem Hektar. Solarfirmen, die eine aufwändige Ausschreibung umgehen wollen, sind deshalb auch an kleinen Flächen interessiert.

Lieske hatte am Dienstag zwei Wege vorgeschlagen, die Flächen in Herzberg zu vergeben – über eine Ausschreibung oder über ein Angebotsverfahren, bei dem jeder Interessent bis zu einem Stichtag sein Höchstgebot „in einem geschlossenen und markierten Umschlag“ abgeben kann. Lieske selbst plädierte für das Angebotsverfahren. Dem schlossen sich die Gemeindevertreter an.

Gewerbepark war ein Fiasko

Der Gewerbepark Herzberg war Ende der 90er-Jahre angelegt worden. Der Park an der B 167 hatte sich jedoch schnell zum Fiasko entwickelt. Etwa sieben Hektar Fläche wären noch immer zu vergeben. Vor einigen Jahren hatten sich die drei Gemeinden, denen die Flächen gehören, jedoch darauf geeinigt, lediglich einen Teil davon für Solaranlagen anzubieten – die knapp zwei Hektar, die vom Grundstückszuschnitt unattraktiv sind und weit weg von der Straße liegen. Wie viel Pacht die neuen Solarflächen einspielen, hängt von den Angeboten ab. Möglich sind bis zu 5000 Euro pro Jahr und Hektar.

Von Frauke Herweg

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