Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Innerhalb der Stadtmauer soll es grüner werden

Wittstock Innerhalb der Stadtmauer soll es grüner werden

Die Wittstocker Altstadt weist 25 Jahre nach Sanierungsbeginn einen hohen Sanierungsgrad auf. Gut 40 Millionen Euro flossen bisher im Rahmen der Städtebauförderung in das Sanierungsgebiet Altstadt sowie Vorstädte. Mit einer aktualisierten Altbaumobilisierungsstrategie sollen zukünftig Maßnahmen gebündelt werden.

Voriger Artikel
Workshop: Elegant über jedes Hindernis
Nächster Artikel
The Musical Box covert Genesis’ Black Show

Die Wittstocker Innenstadt ist großflächig saniert. Zukünftig sollen mehr Grünflächen geschaffen werden.

Wittstock. Von 2018 bis 2020 sollen 18 weitere Objekte in der Wittstocker Innenstadt gesichert oder saniert werden. Das sieht die Aktualisierung der Altbaumobilisierungsstrategie vor. Martin Bünning, Amtsleiter für Stadtentwicklung, stellte deren Inhalte bei der Sitzung vom Bauausschuss am Mittwochabend im Wittstocker Rathaus vor.

Das Papier baut auf die Fassung vom Dezember 2014 auf. Nun soll die Altbaumobilisierungsstrategie als amtsinternes Handlungsprogramm auf den Weg gebracht werden. Einstimmig empfahlen die vier anwesenden Ausschussmitglieder dieses Dokument. „Wegen der neuen Antragstellungen für neue Fördermittel bildet dieses Papier den fachlichen Rahmen“, sagte Martin Bünning. Dabei geht es sowohl um Sanierung im öffentlichen als auch privaten Bereich. Die Wittstocker Altstadt weist 25 Jahre nach Sanierungsbeginn einen hohen Sanierungsgrad auf. Gut 40 Millionen Euro flossen bisher im Rahmen der Städtebauförderung in das Sanierungsgebiet Altstadt. Neben dem Zentrum profitierten auch Wittstocker Vorstädte davon. Hinter dem sperrigen Begriff Altbaumobilisierungsstrategie steckt ein Bündel an Maßnahmen und Förderinstrumenten. Derzeit gehört das ehemalige Postgebäude in der Poststraße 35 zu den so genannten dicken Brocken. Nach der Sanierung wird dort die Polizei einziehen.

Blick durch die Stadtmauer Wittstock

Blick durch die Stadtmauer Wittstock

Quelle: Christamaria Ruch

Von 2018 bis 2020 gehören vier Objekte zu den großen Herausforderungen: Der Speicher in der Königstraße 8 soll gesichert werden. Außerdem steht die Sanierung für das Objekt Kettenstraße 2 / Am Wolfsloch 2 an. Für die Sanierung der Werderstraße 23/25 und Heiligegeistraße 14, 16, 18 / Am Rosenwinkel 15 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Gebäude- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft (GWV) Wittstock, der Stadt Wittstock und dem Land Brandenburg.

Vertiefende Untersuchungen sollen bei den Objekten Burgstraße 49 und Am Kyritzer Tor 4a erfolgen, um eine mögliche Sanierung voranzutreiben. Zukünftig rückt der öffentliche Raum mehr in den Blickpunkt. Will heißen: Es fehlen innerhalb der Stadtmauer Grün-, Aufenthalts- und Spielflächen. Mit der neuen Altbaumobilisierungsstrategie soll diesem Anspruch Rechnung getragen werden. Die Barrierefreiheit spielt dabei eine große Rolle.

Außerdem empfahlen die Ausschussmitglieder einstimmig die Haushaltssatzung für 2018/2019 einschließlich der Änderungen. Kämmerin Birgit Schmidt erläuterte zuvor ausführlich die investiven Maßnahmen im Zuge der Landesgartenschau 2019.

Von Christamaria Ruch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg