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Ostprignitz-Ruppin Innovationspreis für Hüffermann
Lokales Ostprignitz-Ruppin Innovationspreis für Hüffermann
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00:18 05.12.2016
Christoph Minke war als Ingenieur maßgeblich an der Entwicklung des neuen Systems zu Ladungssicherung beteiligt. Quelle: Alexander Beckmann
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Neustadt

Ginge es nach den Mitarbeitern des Fahrzeugbauunternehmens Hüffermann Transportsysteme in Neustadt, dürfte die Trophäe gern noch ein bisschen auffälliger sein. Gleich im Eingangsbereich findet der aufmerksame Besucher den Plexiglasblock mit der Inschrift „Brandenburger Innovationspreis Metall“. Ihn haben die „Hüffermänner“ in diesem Jahr erstmals gewonnen – für ihr neues System „Multifix“ zur Ladungssicherung bei Absetzcontainern.

„Das ist richtig schön“, freut sich Geschäftsführer Stephan von Schwander. Für ihn stellt die Prämierung im Wettbewerb des brandenburgischen Wirtschaftsministeriums die Krönung eines erfolgreichen Jahres dar. „Das beste Jahr, das wir bisher vom Umsatz her hatten“, schätzt von Schwander ein. Schließlich habe man sich bei der Nutzfahrzeug-Messe IAA in Hannover erfolgreich als Mitentwickler eines neuartigen Elektro-Lkw präsentieren können. Außerdem sei der 17 000. Anhänger der Firmengeschichte ausgeliefert worden. „Und das nächste Jahr wird auch gut. Wir haben die Auftragsbücher schon bis März, April komplett gefüllt.“

Neue Vorrichtung zur Ladungssicherung

Optisch mag die neue Vorrichtung zur Ladungssicherung nicht viel hermachen. Doch der Neustädter Hersteller verspricht gleich eine ganze Reihe von Vorteilen seines zum Patent angemeldeten Verfahrens. Die neue Verbindung zwischen Container und Fahrgestell sei sicherer und zugleich effektiver. „90  Prozent aller Unfälle entstehen mit den bisher üblichen Ketten“, erklärt von Schwander. „Und man spart 90 Prozent Zeit bei der Handhabung.“ Außerdem lasse sich das System flexibel anpassen. „Ich kann nicht nur die neuen Mulden fahren, sondern auch die alten. So eine Mulde lebt ja viel länger als ein Anhänger oder Lkw.“

Seit 2014 können sich Unternehmen einmal im Jahr um den Innovationspreis Metall des Wirtschaftsministeriums bewerben. Dotiert ist er mit 10 000 Euro, die auf drei Preisträger aufgeteilt werden.

Preisgeld wird in Jugendarbeit gesteckt

Für Hüffermann-Geschäftsführer Stephan von Schwander steht längst fest, was mit dem Neustädter Anteil des Preisgeldes passieren soll: „Wir werden die 3333 Euro in die Weiterbildung für die Jugend stecken.“ Zum einen seien da die eigenen Auszubildenden, zum anderen bestehe die Kooperation mit der Neustädter Schule. Für Prämien und Schulungen sei das Geld sicherlich gut angelegt. Außerdem hat das Unternehmen eine spezielle Lehrwerkstatt für Schüler und Auszubildende eingerichtet, deren Ausstattung ständig weiterentwickelt wird.

Hüffermann Transportsysteme ist seit Anfang der 90er Jahre in Neustadt ansässig. Das 1915 im niedersächsischen Wildeshausen gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz inzwischen an die Dosse verlegt und ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. „Wir sind jetzt bei 210 Mitarbeitern und könnten im Grunde noch mehr brauchen“, sagt von Schwander.

Hüffermann will Standort weiter ausbauen

Auch im kommenden Jahr will Hüffermann den Standort weiter ausbauen. „Wir investieren nochmals einen sechsstelligen Betrag in die Lacktechnologie und auch in die technische EDV,“ kündigt der Geschäftsführer an. „Wir wollen im Bereich der Wechselcontaineranhänger Marktführer in Deutschland und Italien bleiben.“

Von Alexander Beckmann

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