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Inselpokal hat immer mehr Gewicht bei Anglern

Kyritz Inselpokal hat immer mehr Gewicht bei Anglern

Mit 11,63 Kilo Fisch wurde Fred Wesenberg vom Kyritzer „Anglerverein Elektrobau“ jetzt zum Inselpokalsieger 2016. Dass diese Veranstaltung immer mehr Gewicht hat, lag nicht allein an den Fangergebnissen: Mit 60 Teilnehmern machten so viele Angler mit wie nie zuvor. Und es gibt sogar Anzeichen dafür, dass die Bedeutung dieses Hegefischens weiter wachsen wird.

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„Wiegemeister“ Frank Stolzmann (2.v.l.) mit dem 11,63 Kilo schweren Fang von Inselpokalsieger Fred Wesenberg (3.v.l.).

Quelle: Matthias anke

Kyritz. Das Hegefischen um den Inselpokal des Kyritzer Kreisanglerverbands (KAV) wird immer beliebter. Die Veranstaltung ist bei vielen mittlerweile eine feste Größe im Jahreskalender. Dass sie unter allen Terminen für die Angler in der Region immer mehr Gewicht hat, zeigte sich nach dem Teilnehmerrekord von 2015 nun mit einem erneuten Spitzenwert: 60 Angler, darunter ein gutes Dutzend Frauen, traten am frühen Sonnabend mit insgesamt 37 Booten auf dem Untersee an.

„Eigentlich hatten wir nur 30 zu verlosende Plätze rund um die Insel herum vorgesehen, also mussten wir eine zweite Reihe aufmachen“, erklärte Werner Wist, der Vorsitzende des Anglervereins Elektrobau Kyritz. Mit seinen über 100 Mitgliedern zählt er zu den größten weit und breit. Wist ist zudem Mitglied im Präsidium des Kreisanglerverbandes. Gute 1400 Mitglieder aus 19 Vereinen der Region sind unter dessen Dach organisiert.

Zum siebten Mal wurde rund um die Insel vom Boot aus gefischt

Neben dem Elektrobau-Anglerverein gibt es noch drei weitere unmittelbar am Untersee: den Anglerverein Kyritz, die Wusterhausener Petrijünger und den Bantikower Anglerverein. „Ich hatte damals die Idee, dass wir alle mal was gemeinsam machen. Eigentlich sollte es ein Eisangeln werden. Weil der See aber nicht immer gefroren ist und das zudem nicht ungefährlich wäre, entstand daraus der Inselpokal“, erzählte Wist.

Die Angelplätze wurde ausgelost

Die Angelplätze wurde ausgelost.

Quelle: Matthias Anke

Dieses Hegefischen, bei dem es gilt, den Bestand an sogenannten Weißfischen zu reduzieren und bei dem Edelfische wie der Karpfen wiederum für die Wertung nicht zählten und zurückgesetzt werden mussten, erfolgte zum nunmehr siebten Mal. Seine Popularität ließe sich damit erklären, dass es ein Angeln ausschließlich vom Boot aus ist, wie Frank Stolzmann vom KAV sagte. Die meisten Vereine haben nämlich zwar ihre jeweils eigenen Hegefischaktionen wie das An- und Abangeln oder auch das Raubfischangeln, Forellenangeln und Casting, das Zielweitwerfen, sowie diverse Ausflüge alljährlich auf dem Plan. Nicht jeder Verein aber habe eine solche Möglichkeit mittels Booten. Zudem sei die kleine Untersee-Insel so etwas wie ein zentrales Symbol für die gesamte Angelregion.

Das Wetter hielt sich trotz bedeckten Himmels bis zum Schluss

Das Wetter hielt sich trotz bedeckten Himmels bis zum Schluss.

Quelle: Matthias Anke

Stolzmann fungierte dort nun als Wertungsrichter. „Es ist schon ganz gut, wenn alle sehen, dass da einer aufpasst, tatsächlich nicht mehr als fünf Kilo Futter zu verwenden und nur mit einer Rute zu angeln“, erklärte er. Drei Stunden später ließ es sich die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke nicht nehmen, den besten Anglern die Pokale zu überreichen.

Bei der Jugend war der Gewinner schnell gefunden, da er der einzige unter 18 Jahre alte Teilnehmer war: Gene Mücke vom AV Gantikow. Bei den Frauen siegte Kornelia Ballon (Wusterhauseen) vor Silvia Mücke (AV Gantikow) und Petra Bluhm (Elektrobau Kyritz). Bei den Männern gewann Fred Wesenberg (AV Elektrobau) vor Tobias Müller (Wusterhausen) und Bernd Röhr (AV Elektrobau).

So sehen Sieger aus

So sehen Sieger aus: Bürgermeisterin Nora Görke (2.v.r.) überreichte die von der Stadt gesponsorten Pokale an die jeweils Erstplatzierten Gene Mücke (l.), Kornelia Ballon (2.v.l.) und Fred Wesenberg.

Quelle: Matthias Anke

Vereinswertungen gab es keine. „Hier kann mitmachen, wer will, selbst aus anderen Bundesländern“, sagte Stolzmann. Spricht sich das herum, wäre für 2017 so einiges mehr zu organisieren rund um Pokale, Verpflegung, Angelstellen und Boote. Vielleicht aber wird das so oder so nötig: 2015 waren 48 Angler dabei. Hinzu kamen 20 Kinder und Jugendliche, die gerade am KAV-Feriencamp teilnahmen. „Das der Termin so gut lag, war Zufall. Dieses Jahr musste das Camp mangels Anmeldungen ja leider ausfallen“, sagte Frank Stolzmann aus Lögow, der im KAV für die Nachwuchsarbeit zuständig ist. Womöglich aber erfolge 2017 wieder ein Camp mit Blick auf den Inselpokaltermin. Der nächste Teilnehmerrekord wäre damit in Sicht.

Von Matthias Anke

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