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Inselverein Protzen wird 20 Jahre

Protzen Inselverein Protzen wird 20 Jahre

Der Protzener Inselverein schaut auf sein 20-jähriges Bestehen zurück. Vereinschefin Elke Wildt

zeigte beim Sonntags-Café einen Rückblick auf das Geleistete. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt im Erhalt des Gutshauses und dem darin befindlichen Dorf-Torf-Schul-Museum.

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Der Inselverein lädt einmal im Monat zum Sonntags-Café ein. Dazu gibts neben Kuchen auch Historie und Dorf-Talk.

Quelle: Buddeke

Protzen. Die Festplatte von Elke Wildts Laptop ist gut gefüllt. Schuld daran ist das rege Engagement des Inselvereins. Im Laufe der vergangenen Zeit – Elke Wildt und ihre Mitstreiter schauen mit Stolz auf 20 Jahre zurück – sind es etliche Ordner und Unterordner, in denen Fotos gesammelt wurden. Am Sonntag trafen sich gut 25 Protzener zum „Sonntags-Café“, um die 20 Jahre Revue passieren zu lassen.

Der Inselverein kümmert sich das Leben im Gutshauses

Der Inselverein Protzen wurde – so kramt Elke Wildt in den Anfängen und den Anfangsbuchstaben – als „Initiative Nachbarschafts, Kultur- und Sozialarbeits-Einrichtung auf dem Lande“ gegründet. „Hat also nichts mit Mallorca oder Karibik zu tun“, klärt sie auf. Die Gäste lachen amüsiert. Später musste man sich noch einmal umbenennen. „Interessengemeinschaft zur Nachnutzung des Schulgebäudes“ hieß der Verein seitdem. Denn bis 1996 wurde das Gutshaus, das eng mit der Familie des Baumeisters Karl Friedrich Schinkel verbunden ist – die letzte Nachkommin lebte bis 1945 dort – als Schule genutzt. Das Ziel der Weiternutzung wurde erreicht: Heute befindet sich das Dorf-, Torf- und Schulmuseum im Gutshaus Protzen – ein privates Museum des Insel-Vereins Protzen, in dem eine ständig wachsende Zahl zeitgenössischer Utensilien und Werkzeuge aber auch wechselnde Sonderschauen präsentiert werden. 1999 wurde es eröffnet, musste ab 2009 wegen diagnostizierter Deckenabsturzgefahr zwangspausieren und durfte 2014 nach dreieinhalbjähriger Pause feierlich wiedereröffnet werden. Das geschah nach etlichen Irrungen, Wirrungen. Das Museum ist das Kernstück der Vereinsarbeit.

Das Dorf-Torf-Schul-Museum wird ebenfalls vom Verein betreut

Die Reihe Sonntags-Café gibt es seit 2016 – auch um die Dorfgemeinschaft zu pflegen. Es gibt dann – einmal im Monat – Kaffee in hübschen Sammeltassen und selbst gebackenen Kuchen. Und dazu ein anregendes Thema rund um die Region oder das Vereinsleben. Zum 20-Jährigen blätterte die Vereinsvorsitzende Elke Wildt also das Fotoalbum auf und beamt es an die Leinwand. Bei so vielen Jahren ist da einiges zusammengekommen – der Verein stellt ordentlich was auf die Beine. Etwa 2012, als tatsächlich eine Decke im Haus abstürzte. Die „Insulaner“ packten an – der Dateiordner mit der Niederlegung eines Trauerkranzes sorgt für viele Erinnerungen. Dorffeste, der Bau des mobilen Klassenzimmers, Buttern in Hakenberg, Plätzchen backen zu Weihnachten. Fahrten und Feiern, Arbeitseinsätze und Museumserweiterung, Weinfeste und Likörmeister: Jahr für Jahr klickt sich Elke Wildt durch die Vereinsgeschichte. Nicht jeden Ordner öffnet sie: „Sonst wird das heute nichts mehr mit dem Kuchen“, befindet sie.

Von Regine Buddeke

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