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Ostprignitz-Ruppin Inspiration und tolle Motive
Lokales Ostprignitz-Ruppin Inspiration und tolle Motive
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00:35 21.08.2015
Regina Klawunn malte im Kurs zum ersten Mal und war begeistert vom Kloster Stift zum Heiligengrabe. Quelle: André Reichel
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Heiligengrabe

Von jeher schon war das Kloster in Heiligengrabe ein geeigneter Ort, um Ruhe und Inspiration in einer ansonsten hektischen und schnelllebigen Welt zu finden. Ähnlich erging es auch der in Köln lebenden Künstlerin Angela Junk-Eichhorn, als sie im Jahr 2001 erstmals die Äbtissin Friederike Rupprecht im Kloster besuchte.

„Von der Atmosphäre dort war ich sofort begeistert und es entstand bei mir die Idee, dort Malkurse anzubieten“, sagte Angela Junk-Eichhorn. Sein zehn Jahren schon kommt die Kölner Künstlerin fast jedes Jahr im Sommer nach Heiligengrabe, um die Idee in die Tat umzusetzen und dort im beschaulichen Klosterstift Malkurse anzubieten.

Dienstag erst endete der diesjährige Kurs der Kölnerin, bei dem knapp eine Woche lang sechs Teilnehmer in der Kunst der Aquarellmalerei unterrichtet wurden. Viel mehr hätte die Künstlerin auch nicht in den Kurs integrieren wollen.

Rainer Trakies aus Strodehne ist zum vierten Mal dabei. Quelle: André Reichel

„Mir ist es wichtig, alle Kursteilnehmer intensiv betreuen zu können. Und das ist bei mehr als zehn Leuten nicht mehr drin“, erklärt Angela Junk-Eichhorn. Die Voraussetzungen, die die Kursteilnehmer mitbrachten, waren ganz und gar unterschiedlich.

Vorkenntnisse waren kein Muss und eine Altersbeschränkung gab es auch nicht. So reichte die Altersspanne von 20 bis sage und schreibe 90 Jahren, die eine pensionierte Lehrerin aus der Dossestadt Wusterhausen mitbrachte.

Rainer Trakies aus Strodehne etwa war bereits zum vierten Mal mit dabei. Der 62-jährige pensionierte Metallbauausbilder suchte eine neue Beschäftigung und fand sie in der Aquarellmalerei. Trakies kommt kaum aus dem Schwärmen heraus , wenn er an den gerade erst beendeten Malkurs denkt: „Das Kloster hat eine traumhafte Atmosphäre und Motive gibt es hier unendlich viele.“ Obwohl sich Rainer Trakies nicht als Künstler betrachtet, ist er dennoch stolz auf seine neuesten Werke und zeigt diese auch gern vor.

„Wenn es gewünscht ist, würde ich von den besten Klostermotiven sogar Postkarten herstellen lassen.“, sagt der Strohdehner. Doch nicht nur die vielseitigen architektonischen Perlen des Heiligengraber Klosterstifts wurden von den lernbegierigen Kursteilnehmern portraitiert.

Regina Klawunn aus Tauche bei Beeskow im Landkreis Oder-Spree erfuhr im Internet vom Kurs und meldete sich kurzerhand an. Besonders die wildromantischen Gärten und Parkanlagen rund um das Klostergelände haben es ihr angetan. „Ich habe noch nie gemalt und wollte mich ausprobieren“, sagte Regina Klawunn, die außerdem auch von der herrlich schönen Prignitzer Landschaft begeistert ist.

Obwohl sie noch andere Hobbies hat, kann sich Regina Klawunn durchaus vorstellen, im nächsten Jahr zum nächsten Malkurs wieder zu kommen, denn so viel Ruhe und Inspiration bekommt man schließlich nicht an jedem Ort, gewiss aber im Klosterstift von Heiligengrabe.

Von André Reichel

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