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Ostprignitz-Ruppin Internationale Leuchtsignale in Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Internationale Leuchtsignale in Neuruppin
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18:22 15.11.2015
Lichtspiel: Das gesamte Areal rund um den Wasserturm war von den Studenten eindrucksvoll in Szene gesetzt worden. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der Tempelgarten, das Alte Gymnasium, das Bollwerk, ein Abschnitt im Neubaugebiet und andere Neuruppiner Ecken waren in der Vergangenheit bereits originell und eindrucksvoll beleuchtet worden. Für den zehnten Lichtworkshop am Freitag hatten 22 Studenten der Universität Wismar aus dem Studiengang „Architectural Lighting Design“ den alten Wasserturm und den Sportplatz an der Puschkinschule präpariert. Seit Dienstag waren die Studenten teils bis in die Nacht mit der Installation beschäftigt – am Freitagabend hieß es dann, Licht an. Die Turmspitze war weithin sichtbar mit einer bewegten Animation angeleuchtet – auf der weißen Außenmauer in rund 35 Metern Höhe schlängelten sich schwarze Schatten einer chinesischen Luftschlange. Kletterer des Neuruppiner Turn- und Kampfsportvereins (TKV) stiegen während der Veranstaltung die Außenwand hinauf. Der TKV als Betreiber des Kletterturms freute sich über die Werbung für die Anlage.

Den Eingang zum Sportgelände wiesen eigens von den Studenten entworfene und von blauem Licht umrahmte Tore sowie am Boden angebrachte Leuchtmarkierungen. An einem der Gitterzäune, die den Sportplatz abtrennen, war in überdimensionalen Lettern das englische Wort „Create“ zu lesen.

Bereits zum zehnten Mal gaben Studenten der Hochschule Wismar mit Lichtinstallationen einem Stück von Neuruppin für einen Abend ein völlig neues Aussehen. Mit Scheinwerfern, farbigen Leuchten und hunderten Plastikbechern verwandelten sie in diesem Jahr das Gelände am alten Wasserturm, der heute als Kletterturm genutzt wird. Auch die Neuruppiner konnten eigene Lichtkunstwerke aus Trinkbechern gestalten.

Hierfür hatten die Studierenden handelsübliche Plastikbecher in den Zaun gesteckt und mit Lampen angeleuchtet. Rund 6000 Becher waren für das Vorhaben beschafft worden. Die Besucher durften selbst Hand anlegen. So waren nach kurzer Zeit neben den Werken der Studenten Namen, Herzen und ein Friedenszeichen an den Zäunen des Sportplatzes zu sehen. Die Plastikbecher werden aber nicht mit dem Müll entsorgt, sagt die Studentin Hanna Hölzl. „Alles, was wir hier verwendet haben, wandert in den Fundus der Hochschule Wismar.“

Das Team der Österreicherin bestand aus einer internationalen Crew – darunter waren Studierende aus der Schweiz, Deutschland Indonesien, Thailand, Taiwan, dem Iran, Südafrika, Russland, der Türkei und Kolumbien. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kulturen sei inspirierend gewesen, sagt Hanna Hölzl. „Natürlich gab es auch mal hitzige Debatten.“ Doch gerade der multikulturelle Aspekt des Projektes sei für alle Beteiligten eine Bereicherung, so die Studentin. Rund zwei Monate hatte das Team der Uni Wismar an einem Konzept für das Gelände an der Puschkinstraße gearbeitet.

„Deutschland ist international aufgestellt“, sagte Neuruppins Baudezernent Arne Krohn. Der Lichtworkshop sei zu einer festen Größe in der Fontanestadt geworden. Zwar laufe der Vertrag mit der Hochschule Wismar in zwei Jahren aus, doch sei das Interesse groß, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen, so Arne Krohn.

Von Jan Philipp Stoffers

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