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Ostprignitz-Ruppin Internetcafé Matrixx in neuem Glanz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Internetcafé Matrixx in neuem Glanz
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00:17 28.08.2016
Anke Börner, Mitarbeiterin in der Verwaltung des Stattwerke-Vereins, freut sich über den großen Zulauf. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Frisch renoviert wirkt das Matrixx-Internetcafé vom Verein Stattwerke im hinteren Bereich der Bilderbogenpassage sehr einladend. Der hellgrüne und weiße Anstrich und der neue Tresen sorgen für eine ruhige und freundliche Atmosphäre.

Zusätzlich zu der nun etwas kleineren Computerecke mit sieben Arbeitsplätzen befindet sich neuerdings im vorderen Teil des Cafés eine gemütliche Sitzgruppe mit zwei kleinen Tischen und drei Bücherregalen. Drei Tage habe die komplette Neugestaltung nur gedauert, erzählt Anke Börner, die seit Mai 2016 in der Verwaltung des Vereins arbeitet. „Es war uns wichtig, das Ganze gemütlich einzurichten.“ Doch wozu eine Leseecke in einem Internetcafé? „Das ist das Baby von Ariane König“, so Anke Börner. Ariane König, Assistentin der Chefin des Vereins, hatte die Idee einer Buchtauschbörse. Über Facebook sei sie in Kontakt mit einigen Buchspendern gekommen, erklärt Anke Börner. Dadurch mussten sie kein einziges Buch kaufen. „Die Tauschbörse hat sich sehr schnell rumgesprochen, das freut uns natürlich“, sagt Börner und lacht. Nun könne jeder Besucher beliebig viele Bücher von zu Hause mitbringen und dort lassen, genauso aber auch kostenlos wieder welche mitnehmen. Gefragt seien Bücher und Zeitschriften ab dem Jahr 2000.

Es werden mehr Bücher mitgebracht, als mitgenommen

So gut wie alle Themenbereiche sind in den Regalen des Matrixx zu finden: von Romanen über Kinderbücher bis hin zu wissenschaftlichen Zeitschriften. „Bis jetzt ist es auch zum Glück noch nicht vorgekommen, dass sich jemand bei uns ausgemistet hat“, sagt Börner

Durch dieses Projekt habe das Internetcafé viele Besucher zusätzlich zu denen, die an den Computer wollen, dazubekommen. Die Zahl der Internetbesucher, die 50 Cent pro halbe Stunde zahlen müssen, sei allerdings gleich geblieben. Über das neue Projekt sagt Anke Börner: „Die Erfahrung zeigt, dass mehr Bücher gebracht als mitgenommen werden. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Tauschbörse angenommen wurde.“

Von Alina Horst

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