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Ostprignitz-Ruppin Investitionen ins Trinkwasser
Lokales Ostprignitz-Ruppin Investitionen ins Trinkwasser
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10:48 27.02.2018
Zu den jüngsten Errungenschaften beim Wasser- und Abwasserverband „Dosse" gehören das Saug-Spül-Fahrzeug für Abwasserleitungen und die neue, einheitliche Dienstbekleidung. Quelle: Alexander Beckmann
Kampehl

Verstecken kann man sich in den neuen, signalgrünen Arbeitsanzügen nur ganz schlecht. Aber das müssen die Mitarbeiter des Wasser- und Abwasserverbandes „Dosse“ auch nicht. Die einheitliche Dienstbekleidung gehört zu den jüngsten Errungenschaften des Verbandes, der in fast allen Ortsteilen der Stadt Kyritz und der Gemeinde Wusterhausen sowie im Amt Neustadt frisches Trinkwasser liefert und Abwässer entsorgt.

„Solche Kleidung ist ja Vorschrift, um die zu schützen, die an den Straßen unterwegs sind“, erklärt Verbandsvorsteherin Claudia Hacke. Und unterwegs sein werden ihre Mitarbeiter auch in diesem Jahr wieder reichlich.

Wasserwerk und Leitungsbau in Neustadt

Da ist zu einen die ständige Wartung all der Leitungen, Pumpen, Wasserwerke und der zentralen Kläranlage bei Kampehl. Seit dem vergangenen Jahr sorgt ein nagelneues Saug-Spülfahrzeug für erhebliche Arbeitserleichterung.

Zum anderen setzt der Verband seine Investitionen in die Infrastruktur fort. „Im Trinkwasserbereich sind wir schon seit letztem Jahr dabei, die Technologie des Wasserwerkes Neustadt zu erneuern“, nennt Claudia Hacke ein Beispiel. Im laufenden Betrieb werden sämtliche Anlagen zur Gewinnung und Aufbereitung von Trinkwasser ausgetauscht und modernisiert. Mit einem Investitionsvolumen von rund 360 000 Euro handle es sich um ein richtig großes Vorhaben, betont die Verbandsvorsteherin. „Unsere Kunden merken davon nichts.“

Weitere Projekte werden folgen. „Wir haben ja vor allem in Kyritz viel gemacht in den letzten Jahren. Dieses Jahr erneuern wir die Trinkwasserleitung im Neustädter Spiegelberg.“ Voraussichtlich im Frühjahr sollen die Arbeiten beginnen. Schwerpunkt sei der Bereich südlich des „Rondells“. „Die Leitungen sind alt und verlaufen auch über private Grundstücke.“ Das wolle man nun ändern. Dank des Einsatzes von Horizontalbohrmaschinen wird sich der Tiefbauaufwand in überschaubaren Grenzen halten. „Die Anlieger werden noch informiert.“

Weitere Leitungsbauarbeiten wird es wahrscheinlich im Zuge der Erneuerung der Kyritzer Prinzenstraße geben. Auch der Bahnübergang in der Hagenstraße steht mit auf dem Plan des Verbandes: Wenn dort neu gebaut wird, will man auch gleich die Trink- und Abwasserleitungen erneuern.

Beim Sturm bewährt

Der Wasser- und Abwasserverband „Dosse“ stehe solide da, betont Claudia Hacke. Außer ihrer Amtsübernahme im vergangenen Jahr gab es noch weitere personelle Veränderungen. „Das läuft sehr gut.“

Gezeigt habe sich dies nicht zuletzt bei der größten Havarie des Jahres nach dem Sturm vom Oktober. Der allgemeine Stromausfall brachte auch die Wasserversorgung schwer in Bedrängnis. „Wir haben uns noch von den Nachbarverbänden Notstromaggregate geliehen.“ Angesichts der Umstände habe man die Krise aber gut bewältig. „Da konnten alle zufrieden sein.“ Die Ortschaften Trieplatz und Tramnitz waren bereits am Vormittag nach dem Sturm die letzten, die wieder versorgt werden konnten.

Von Alexander Beckmann

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