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Irritationen um anstehenden Straßenausbau

Zechlinerhütte Irritationen um anstehenden Straßenausbau

Eigentlich sollte das große Straßenbauprojekt in Zechlinerhütte für 1,7 Millionen Euro längst begonnen haben. Doch weder der Ort noch das Rathaus seien über die Verzögerung informiert, kritisiert die Ortsvorsteherin. Der zuständige Landesbetrieb weist das zurück – und beruhigt: Trotz der Verspätung soll alles nach Plan ablaufen.

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Wegen Bauarbeiten litt Zechlinerhütte 2015 unter Gästemangel.

Quelle: Celina Aniol

Zechlinerhütte. Auf Ende September waren die Bewohner von Zechlinerhütte eingestellt: Genau da sollte die Errichtung der Baustraße für den Ausbau der B 122 im kommenden Jahr beginnen. Von Bauarbeitern ist im Ort jedoch bis jetzt keine Spur. „Und wir haben auch keine Informationen, wann die Arbeiten beginnen sollen“, sagt Ortsvorsteherin Dörte Gustmann. „Wir hängen total in der Schwebe.“

Täglich werde sie gefragt, wann der Start bei dem 1,7-Millionen-Euro-Projekt ist. Denn die vielen Gewerbetreibenden im Ort befürchten, dass sich das ganze Projekt verzögern könnte – und dass sie infolgedessen wieder einen Sommer wie schon bei Bauarbeiten 2015 erleben werden, in dem die Gäste den Touristenort nicht auf einfachen Wegen erreichen. „Das ist so ärgerlich“, sagt Dörte Gustmann. Die Leute in Kyritz machen sich überhaupt keine Gedanken, wie es uns hier mit der großen Baustelle gehen wird, und dass wir alle wie auf heißen Kohlen sitzen.“ Sie bemängelt vor allem, dass der Landesbetrieb Straßenwesen, der in Kyritz einen Sitz hat, nicht Bescheid sagt, wie der zeitliche Ablauf aktuell aussieht. „Von da kommt aber gar nichts, null.“

Im Rathaus sei kein Termin bekannt

Auch das Rheinsberger Rathaus habe keine Informationen erhalten, sagt Dörte Gustmann. Bauamtsleiter Guido Brückmann bestätigt, dass er keine Termine kennt. Er habe sich allerdings mit dem Vorhaben nicht so beschäftigt, da die Stadt daran nur einen kleinen Anteil hat.

Frank Schmidt vom Landesbetrieb sieht die Sache ganz anders. Dass die Stadt nicht informiert ist, das stimme keineswegs. „Das Bauamt weiß Bescheid.“ Denn der kommunalen Behörde lagen die Fristen für die Ausschreibung vor. Somit müsste dem Rheinsberger Bauamt klar sein, dass der Start der Arbeiten für Ende September, der einmal avisiert war, hinfällig ist. „Und wenn man sich nicht sicher ist, kann man uns auch anrufen“, sagt Schmidt und bemängelt mangelnde Kommunikationskultur in Rheinsberg. Andererseits beruhigt er: Die Arbeiten in Zechlinerhütte werden sich insgesamt nicht verzögern.

Die Arbeiten sollen spätestens Anfang November beginnen

Die Ausschreibung sei erledigt, demnächst soll der Vertrag unterschrieben werden und die Arbeiten spätestens Anfang November beginnen. Zunächst stehen Baumfällung und Erdarbeiten an der Baustraße an. Diese könnte noch in diesem Jahr fertiggestellt werden – „aber nur, wenn wir einen baufreundlichen Winter haben“, so Schmidt. Richtig los geht es dann im März 2017. Selbst wenn die Baustraße da nicht steht, sei das kein Problem. Denn für den ersten Bauabschnitt an der B 122 werde sie ohnehin nicht benötigt. Am großen Zeitplan, den der Landesbetrieb in einer Einwohnerversammlung vor einem Jahr präsentierte, ändere sich also nichts. Um Details abzusprechen, werde es außerdem noch eine Einwohnerzusammenkunft vor dem Start der Arbeiten geben.

Von Celina Aniol

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