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Ostprignitz-Ruppin Irritiert über den Spielplatz-Plan
Lokales Ostprignitz-Ruppin Irritiert über den Spielplatz-Plan
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02:17 09.03.2018
In der Stadt Brandenburg gibt es schon länger den Indoorspielplatz Rappelkiste. Quelle: Heike Schulze
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Werder

Für Irritationen hat am Montagabend der Plan gesorgt, dass in Werder im Jahr 2019 ein Indoor- und Outdoor-Spielplatz in und an der alten Scheune nahe des Dorfgemeinschaftshauses entstehen könnte. Rund 400 000 Euro sind dafür im Haushaltsplan für 2019 vorgesehen, wobei die Gemeinde Märkisch Linden auf eine großzügige Förderung hofft, hieß es am Montag bei der Beratung über den Haushaltsplan für dieses Jahr.

Der Spielplatz als Platzhalter

Reik Palmowske aus Kränzlin war der Vorschlag für den Spielplatz nicht ganz geheuer. „So viel Geld hätten wir gern mal für die Instandhaltung der Gemeindestraßen oder für die Feuerwehr.“ Zudem sei nicht mal der Kletterturm in Neuruppin ausgelastet, hieß es. Amtsdirektorin Susanne Dorn verteidigte den Vorstoß. Es gehe in diesem Jahr nur darum zu überlegen, ob die Gemeinde sich so einen Spielplatz überhaupt zulegen wolle. Deshalb sei diese Position in den Haushalt als sogenannter Platzhalter eingetragen worden. Demnach sei eine Förderung von 300 000 Euro denkbar, so dass die Gemeinde lediglich 100 000 Euro für den Spielplatz beisteuern müsste. Die Entscheidung darüber liege aber bei der Gemeinde, sagte Dorn.

Gemeindevertreter sind skeptisch

Trotz dieser Einschränkung war auch Jana Schmidt, die stellvertretende Bürgermeisterin von Märkisch Linden, nicht überzeugt. Sie plädierte dafür, dass Projekt nach hinten zu schieben. Über den Umbau der alten Scheune zum Indoor-Spielplatz samt Toiletten können die Gemeindevertreter in den nächsten Wochen und Monaten entscheiden.

Griff in die Rücklage

Einstimmig beschlossen hat die Gemeinde am Montagabend indes den Haushaltsplan für 2018. Der Etat sieht Ausgaben von knapp 1,8 Millionen Euro sowie Einnahmen von gut 1,6 Millionen Euro vor. Das Defizit kann durch einen Griff in die Rücklage ausgeglichen werden, die dadurch nach der bisherigen Planung bis Ende des Jahres auf rund 785 000 Euro sinken wird.

Gemeinde will zwei Wege bauen

Die wichtigsten Investitionen von Märkisch Linden sind in diesem Jahr laut Kämmerin Kerstin Dames zwei Bauprojekte. So soll der ländliche Weg von Woltersdorf nach Sankt Jürgen ausgebaut werden, dafür sind 500 000 Euro im Haushalt vorgesehen. Weitere 250 000 Euro sind für den Ausbau des ländlichen Weges zur Kränzliner Schäferei geplant. Bei beiden Projekten setzt das Amt auf eine Förderung von 75 Prozent.

Wann Neubau der Kita startet, ist offen

Weiterhin offen ist, wann mit dem Neubau der Kita in Kränzlin begonnen werden kann. Das Amt habe alle Anforderungen der Leader-Behörde erfüllt, sagte Amtsdirektorin Dorn.

Von Andreas Vogel

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