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Ostprignitz-Ruppin JVA Wulkow: Schadenshöhe nach Feuer unklar
Lokales Ostprignitz-Ruppin JVA Wulkow: Schadenshöhe nach Feuer unklar
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11:03 01.03.2016
Die JVA Wulkow bei Neuruppin Quelle: Peter Geisler
Wulkow

Wie viel Schaden das Feuer am Freitagabend in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wulkow bei Neuruppin angerichtet hat, ist noch nicht klar. Anstaltsleiter Oliver Allolio sagte am Montag auf Anfrage der MAZ, dass er noch auf das Gutachten der Spezialfirma wartet.

Häftling soll das Feuer gelegt haben

Ein 30-jähriger Häftling soll das Feuer in seiner Zelle gelegt haben. Gegen ihn ermittelt der Kriminaldauerdienst (KDD) wegen schwerer Brandstiftung. Der Mann und zwei weitere Gefängnisinsassen hatten eine Rauchvergiftung erlitten. 70 Häftlinge mussten am Freitag evakuiert werden.

Evakuierung und Löschung verliefen problemlos

Allerdings seien sie zu keinem Zeitpunkt in Zelten untergebracht und von der Polizei bewacht worden, wie es zunächst hieß. „Alles ist vorbildlich gelaufen“, so Allolio. Fluchtmöglichkeiten habe es nicht gegeben. Die Gefangenen wurden in andere Häuser der JVA gebracht. Auch die Feuerwehr soll keine Probleme gehabt haben, schnell durch die Sicherheitstore zu kommen.

Zellentrakt muss saniert werden

Zudem löschte ein Mitarbeiter der JVA das Feuer vom geöffneten Zellenfenster im Erdgeschoss aus, bevor die Kameraden eintrafen. Der betroffene Zellentrakt muss saniert werden, wie Allolio mitteilte. Denn beißender Gestank mache die Zellen derzeit unbewohnbar.

Von Luise Fröhlich

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