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Ostprignitz-Ruppin Jabeler Dorfverein macht aktiv
Lokales Ostprignitz-Ruppin Jabeler Dorfverein macht aktiv
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00:17 25.06.2016
Ziel des Jabeler Yogakurses ist nicht Artistik, sondern Körper und Seele in Einklang zu bringen. Quelle: Claudia Bihler
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Jabel

Für Gudrun Hefenbrock ist klar: „Wir fahren alle täglich zum Arbeiten aus dem Dorf heraus und kommen erst abends zurück. Wir unternehmen deshalb viel gemeinsam, damit wir etwas voneinander haben.“ An diesem Tag ist Yogakurs im Jabeler Gemeinschaftshaus, der unter Anleitung von Yogalehrerin Beate Schmidt stattfindet. Sie hat eine vierjährige Ausbildung absolviert. In ihrem Kurs lernen die Frauen nicht, „den kleinen Zeh hinters Ohr zu strecken“, wie sie schmunzelnd sagt, „aber wir wollen mit Yoga zur Ruhe kommen, Körper und Geist in Einklang bringen.“ „Achtsam“ wird geübt, mehr Stretching als Artistik – Übungen, die die Frauen daheim für sich selbst wiederholen können.

Doch der Yogakurs ist längst nicht alles, was die Jabeler Dorfgemeinschaft miteinander unternimmt. Eine echte Dorfgemeinschaft war das Ziel, als der ehemalige Ortsvorsteher, der Jabeler Malermeister Fred Wehland einmal die Initiative ergriff, die Jabeler hinterm Ofen hervorzulocken. Inzwischen ist das Veranstaltungsprogramm sehr umfangreich: Mal wird zum Dorfputz gerufen. Wer mitmacht, darf sich im Anschluss an die Arbeit über selbst gemachtes Eisbein freuen. Beim Flohmarkt während des sommerlichen Dorffestes wird der Erlös für die Senioren verwendet. Marita Wehland: „Für das Geld haben wir für unsere Seniorenweihnachtsfeier schon mal einen Klavierspieler engagiert oder auch einen Bauchredner, der die Frauen wunderbar zum Lachen gebracht hat.“

Yoga-Leherin Beate Schmidt beim Kurs in Jabel. Quelle: Claudia Bihler

Und auch bei anderen Aktivitäten sind die Dorfältesten eingeladen: Wenn beispielsweise eine Radtour der Jabeler stattfindet, gibt es einen Fahrdienst für Ältere, damit sie an der gemeinsamen Kaffeerunde teilnehmen können. „Früher hatten wir auch eine Kindertanzgruppe“, erinnert sich Ute Serk, Vorstandsfrau im Verein „Leben in Jabel“. Weil derzeit Kinder im entsprechenden Alter fehlen, gibt es zur Zeit keine Tanzgruppe. „Das kann sich aber ändern, wenn der Jabeler Nachwuchs wieder im Tanzalter ist“, sind sich die Frauen sicher. Auch der heutige Ortsvorsteher Tobias Bröcker steht hinter den Aktivitäten und hat dabei den Rückhalt weiterer Vereinsmänner. Und so finden gemeinsame Dorfausflüge weiter statt, bei dem es per Reisebus nach Kühlungsborn ging, oder zur Brückentour nach Berlin.

Die Aktivitätenliste ist lang: Herbstbasteln für Kinder, gemeinsame Bowlingabende, zwei Mal die Woche ein Walkingtreff. „Wir unternehmen so viel miteinander, weil wir nicht nur einmal im Jahr beim Dorffest miteinander reden möchten“, sagt Marita Wehland. Nicht zuletzt hat sich Jabel mit einer Veranstaltung auch übers Dorf hinaus einen Ruf erworben: dem jährlichen Seifenkistenrennen. Das findet zum zehnten Mal statt und soll zum Jubiläum ganz besonders spannend werden.

Von Claudia Bihler

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